Anmeldung
Info
Programm
Es handelt sich um das vorläufige Programm. In den nächsten Wochen kann es durchaus noch zu kleineren Änderungen kommen. Wir bitten um Verständnis!
09:30 Uhr - Ankommen und Anmeldung
10:00 Uhr - Veranstaltungseröffnung
10:15 Uhr - Grußworte
Nadja Sthamer, Landesgleichstellungsbeauftragte Thüringen
Katharina Schenk, Thüringer Ministerien für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie (digital)
10:30 Uhr - Fachvortrag
Zur Notwendigkeit einer diversitätsorientierten Perspektive im Engagement für Demokratie und Vielfalt - Befunde aus zwei Jahren partizipativer Forschung
Demokratisches Engagement prägt die lokale politische Kultur – gerade dort, wo demokratiefeindliche und rechtsextreme Positionen an Einfluss gewinnen. In Thüringen braucht es eine resiliente, diversitätssensible Zivilgesellschaft.
Der Vortrag stellt zentrale Ergebnisse des zweijährigen partizipativen Forschungsprojekts „Diversitätsorientierte Demokratiearbeit im ländlichen Raum Thüringens“ vor und geht auf Basis qualitativer und quantitativer Befunde zu Thüringer Engagementsstrukturen folgenden Fragen nach:
- Welche Rolle spielen Demokratie und Vielfalt im zivilgesellschaftlichen Engagement?
- Wie verstehen Akteur*innen der Demokratie-/Antidiskriminierungsarbeit ihr eigenes Engagement für Demokratie und Vielfalt?
- Welche Herausforderungen, Gelingensfaktoren und Handlungsperspektiven ergeben sich für eine diversitätsorientierte – und damit auch diskriminierungssensible – Demokratiearbeit?
von Dr. Johanna Treidl und Friederieke Hobein vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena
11:30 Uhr - Kaffeepause
11:45 Uhr - Workshop-Phase
Workshop 1 - Mosaik der Resilienzen - Diaspora Gespräche über Mental Health, Visionen und Widerstand (Lesung und Gespräch)
Gibt es in einer utopischen Gesellschaft eigentlich auch noch psychische Krisen? In Mosaik der Resilienzen verbinden sich persönliche Geschichten von Menschen mit Antisemitismus- und Rassismuserfahrungen mit gesellschaftspolitischen Reflexionen über psychische Belastungen, Lebensbrüche und Traumata. Ein Nachdenken über Mental Health, Resilienz, und über Möglichkeiten von Selbstsorge jenseits neoliberaler Selbstoptimierung.
mit Co-Herausgeberin Kiana Ghaffarizad
Workshop 2 - Dialog-Botschafter:innen Workshop: Umgang mit diskriminierenden und demokratiefeindlichen Aussagen
Ob im Klassenzimmer, am Arbeitsplatz, in Kommunen oder im Freundeskreis - polarisierende und demokratiefeindliche Aussagen begegnen uns an vielen Orten. Der Workshop vermittelt dir konkrete Strategien, um auch in schwierigen Situationen respektvoll, souverän und auf Augenhöhe im Dialog zu bleiben - Mit klarer Haltung statt Eskalation.
mit mo:lab e.V. aus Berlin
Workshop 3 - Fremde Nachbarn: Wie mit Vorurteilen gegen Nachbar:innen umgehen?
Das nachbarschaftliche Zusammenleben ist eine Chance, um Vorurteile abzubauen. Doch wie kann das gehen? Was bedeutet es, Nachbar:in zu sein? Welche Erwartungen gehen damit einher? Nach einem kurzen Impuls wollen wir diesen drei Fragen anhand der eigenen Erfahrungen nachgehen.
mit Dr. Frank Eckardt, Professor für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung an der Bauhaus-Universität Weimar.
13:15 Uhr - Mittagspause
Veganes / Vegetarisches warmes Essen und Getränke von Café Wagner Jena
14:00 Uhr - Rückschau auf die Workshops
14:15 Uhr - Podiumsdiskussion
Zu den Themen: 20 Jahre Allgemeines Gleichstellungsgesetz und Landesantidiskriminierungsgesetze
Die Infos zu den Podiumsteilnehmenden folgt
15:15 Uhr - Abschluss und Ausklang
Veranstaltungsort
Stadtteilzentrum LISAWerner-Seelenbinder-Straße 28A
07747 Jena
Deutschland
Koordinaten (Lat, Long):
50.882278, 11.613103
Karte anzeigenRoutenplanung
Hinweise
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Das LISA in Lobeda-West ist mit mehreren Straßenbahnen von den Bahnhöfen Jena-Paradies und Jena-Göschwitz problemlos und im Abstand von wenigen Minuten zu erreichen (barrierefrei).
- Paradies-Bahnhof: Straßenbahnlinie 1 oder 4 bis Emil-Wölk-Straße
- Jena-Göschwitz: Straßenbahnlinie 1 oder 3 bis Emil-Wölk-Straße
- Vom Jenaer Zentrum – Löbdergraben: Straßenbahnlinie 1 oder Buslinie 10 (nachts) bis Emil-Wölk-Straße
Weiter zu Fuß von der Emil-Wölk-Straße über die Stauffenbergstraße zum LISA in der Werner-Seelenbinder-Straße.
Mit dem PKW
Jena-Lobeda hat einen direkten Anschluss an die Autobahn A4 Dresden - Frankfurt/M.
Vom Stadtzentrum gibt es eine vierspurige Schnellstraße in diesen Stadtteil. Von der Abfahrt Lobeda-West gelangt man auf die Karl-Marx-Allee. Die Abbiegung zum Stadtteilzentrum LISA ist ausgeschildet (links).
Direkt am Stadtteilzentrum LISA stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung.
Die von uns genutzen Räume in der LISA (Workshop-Räume, Saal, Eingang und Toiletten) sind barrierearm zugänglich und für Rollstuhlfahrer:innen geeignet.