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Jugendliche als Angehörige psychisch erkrankter Eltern

Wahrnehmen, Empowern und Unterstützen

Jugendliche, die einen psychisch stark belasteten oder erkrankten Elternteil haben und mit diesem aufwachsen, sind nicht erst im Jugendalter, sondern schon seit vielen Jahren mit der Herausforderung konfrontiert, auch Aufmerksamkeit für sich selbst zu schaffen. Sie entwickeln verschiedene Bewältigungsmethoden, die mehr oder weniger hilfreich sind, um in Zeiten der Identitätsentwicklung und wachsender Autonomiebestrebungen den Loyalitätskonflikt handhabbar zu machen.

Jugendliche als Angehörige psychisch erkrankter Eltern stehen bisher wenig im Fokus von differenzierter Betrachtung. Es gibt wenig Unterstützungsangebote und Präventionsmaßnahmen für sie. Doch auch wenn sie schon „die Großen“ sind, sich lieber mit Peers austauschen und in Ruhe gelassen werden wollen, darf das keine Einladung sein zu glauben: „Sie schaffen das schon“. Im Gegenteil, sie müssen in den Fokus. Denn in dieser Lebensphase stehen Entwicklungsschritte an, die wegweisend sind, um ins Leben zu gehen und einen Start zu machen, der in eine selbständige, möglichst selbstbestimme, Lebensführung mit seelischer Gesundheit mündet.












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