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Wie krisenfest sind wir?

Unsere Welt verändert sich. Geopolitische Spannungen haben neue sicherheitspolitische Herausforderungen zur Folge. Cyberangriffe, Desinformation oder Störungen wichtiger Infrastrukturen sind keine Ausnahme mehr. Dazu kommen Extremwetterereignisse oder Störungen der Lieferketten. Die Wahrscheinlichkeit für solche Krisen steigt, und sie können unsere Wirtschaft und unser gesellschaftliches Zusammenleben sehr unmittelbar betreffen. Es stellt sich dabei die Frage, wie gut vorbereitet, wie resilient wir sind.

Doch was bedeutet Resilienz eigentlich? Was geschieht, wenn vertraute Abläufe plötzlich nicht mehr funktionieren? Wie können sich Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vorbereiten? Wie greift hier das eine in das andere?

Was Resilienz bedeutet, darf also nicht nur aus einer Perspektive beantwortet werden. Deshalb bringt das Ferdinand-Steinbeis-Institut (FSTI) am 26. November 2026 Menschen zusammen, die sich aus ganz unterschiedlichen beruflichen Kontexten mit den Herausforderungen von Sicherheit, Krise und gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit auseinandersetzen und Einblicke geben.

  • Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, bringt die Sicht der zivil-militärischen Verteidigung im Land ein. Dr. Olaf Theiler, Referatsleiter Zukunftsanalyse im Planungsamt der Bundeswehr, befasst sich mit strategischer Vorausschau.
  • Karin Scheiffele, Abteilungsleiterin Geschäftsstelle Zivile Verteidigung im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa Baden-Württemberg, bringt die Perspektive der Politik und der zivilen Verteidigung ein.
  • Wie Unternehmen mit neuen Unsicherheiten und Abhängigkeiten umgehen und welche Voraussetzungen sie für ihre eigene Widerstandsfähigkeit benötigen, diskutieren Christine Grotz, Geschäftsführerin der WEBER-HYDRAULIK GmbH und Dr. Harald Marquardt, Vorsitzender des Vorstands der Marquardt Gruppe.
  • Prälat Ralf Albrecht von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg erweitert den Blick um die gesellschaftliche Perspektive, während Dietmar Löffler vom THW Baden-Württemberg die praktische Dimension von Krisenlagen und Bevölkerungsschutz einbringt.
  • Moderiert wird die Diskussion von SWR-Moderator Georg Bruder.

Forschung für mehr Handlungsfähigkeit

Für das FSTI berührt die Frage der Resilienz einen zentralen Aspekt transferorientierter Forschung: Wie können aus Daten, Wissen und unterschiedlichen Perspektiven Erkenntnisse entstehen, die Wirtschaft und Gesellschaft bei realen Herausforderungen unterstützen? Und weiter: Mit dieser Veranstaltung legt das FSTI als Gestalter für ein Ökosystem Resilienzfähigkeit den ersten Grundstein.

Im Umfeld des Themenfelds arbeitet das FSTI unter anderem an Ansätzen zu einem Resilienzradar und Resilienzmonitor oder einer datenbasierten Presselagebilderstellung. Das Institut verfolgt dabei seinen Anspruch, Forschung nicht bei der Analyse enden zu lassen, sondern gemeinsam mit Partnern wie zum Beispiel der IHK Heilbronn-Franken oder des Landeskommandos Baden-Württemberg in nutzbare Lösungen zu übersetzen.

Programm:

17:30 Uhr: Ankommen

18:00 Uhr: Begrüßung & FSTI-Perspektiven
Prof. Dr. Heiner Lasi, akademischer Leiter, FSTI
Georg Bruder, SWR

18:20 Uhr: Podiumsrunde und Live-Umfrage mit dem Publikum

19:20 Uhr: Zusammenfassung
Georg Bruder & Heiner Lasi

19:30 Uhr: Ausklang & Networking mit Snacks & Getränken


Foto- & Filmhinweis:

Während der Veranstaltung werden Bild- und Videoaufnahmen zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit des Ferdinand-Steinbeis-Instituts gemacht. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Veröffentlichung des entstandenen Materials grundsätzlich zu. Aufnahmen von Minderjährigen oder Einzelpersonen werden von uns nicht veröffentlicht.

Veranstalter: Ferdinand-Steinbeis-Institut, Bildungscampus 9, 74076 Heilbronn


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