Führung in der Dreifaltigkeitskirche
mit Fresken von Cosmas Damian Asam
Die Fresken in der Dreifaltigkeitskirche in München aus den Jahren 1714–1715 gehören nicht nur zu den frühestens selbständigen Arbeiten von Cosmas Damian Asam (1686–1739), sondern legen zugleich ein eindrucksvolles Zeugnis seiner in Rom erworbenen Kunstfertigkeit ab. Das zugrundeliegende Programm geht auf eine Vision der Münchner Bürgerstochter Maria Anna Lindmayr (1657–1726) zurück. Deren mystische Schau veranlasste die drei Stände Münchens während des Spanischen Erbfolgekrieges zu einem Gelübde, das mit dem ab 1711 erfolgten Neubau der Votiv-Kirche nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi (1645–1713) eingelöst werden konnte.​​​​​​​