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Historisches Erinnern ist kein Selbstzweck. Es besitzt seinen Sinn in der Sicherung eines verantwortungsbewussten Handelns für die Zukunft. Art und Weise des gemeinsamen Erinnerns sind vielfach umstritten und bedürfen der demokratischen Aushandlung. Woran also erinnern, und wie?

Bei der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit spielt in Deutschland neben der NS-Terrorherrschaft heute auch die SED-Diktatur eine wichtige Rolle. Daneben sind weitere Verbrechen in den Blick gerückt, insbesondere das Unrecht und die Gräuel, die deutsche Truppen zur Zeit des Kolonialismus in besetzten Gebieten verübten. Hinzu kommt die Beschäftigung mit demokratischen Aufbrüchen, aber genauso mit Herausforderungen der Demokratie etwa durch politische Gewalt.

Wie verändert sich das gemeinsame Erinnern angesichts von Internationalisierung, Pluralisierung und Digitalisierung ? Und wie könnte die Erinnerung der Zukunft aussehen? Darüber diskutieren mit Ihnen:

  • Prof. Dr. Christina Morina (Universität Bielefeld, Professur für Zeitgeschichte)
  • Univ.-Prof. Dr. Dieter Pohl (Universität Klagenfurt, Professur für Zeitgeschichte mit besonderer Berücksichtigung Ost- und Südosteuropas)
  • Prof. Dr. Jürgen Zimmerer (Universität Hamburg, Arbeitsbereich Globalgeschichte)
  • Gesprächsleitung: Prof. Dr. Michele Barricelli (Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Geschichtsdidaktik und Public History)

Eine Veranstaltung der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Geschichtsdidaktik und Public History der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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