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Gewalt verletzt! - uns alle.

Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, uns zwischenmenschlich und strukturell aktiv damit auseinanderzusetzen. Als Caritas finden wir uns in einer Doppelrolle: einerseits sind wir dem Wohlergehen der Menschen - die wir unterstützen - verpflichtet, andererseits dem Wohlergehen unserer Mitarbeitenden.

Fortsetzend zur Veranstaltung „Umgang mit gewaltbereitem und gewalttätigem Verhalten von Klient*innen“ im Vorjahr soll die Fachtagung in diesem Jahr jenem Bedarf begegnen, welchen die Mitarbeitenden im letzten Jahr gezeigt haben. Mit der Weiterentwicklung des übergreifenden Prozesses nehmen wir das Thema ernst und bieten den Teilnehmenden konkrete Konzepte und Werkzeuge für ihre jeweilige Praxis an.

Die diesjährige Veranstaltung bietet ein umfangreiches Programm zum Thema "Konzepte und Werkzeuge für die Praxis" und richtet sich an ALLE Fachbereiche und Hierarchieebenen der Caritas.

Bei dieser Fachkonferenz wollen wir uns dem Thema in seinen vielen Ausprägungen widmen, Fachkenntnisse verbessern und Praxiswissen austauschen. Renommierte Expert*innen begleiten uns dabei. Unser Plan: In einem übergreifenden Prozess, den wir mit dieser Veranstaltung anstoßen, tragen wir zu Veränderungen im Innen wie im Außen bei.

Wir laden Caritas-Mitarbeiter*innen aller Arbeitsbereiche und aller Ebenen ein, die mit dem Thema Gewalt in ihrer Berufsausübung in Berührung kommen.


INHALT:

Vormittag:

I. Vortrag zum Thema „Menschenwürde und Scham“, Stephan Marks

II. Caritas-Gewaltschutzkonzepte und Gewaltschutzprozesse​​​​​​​, Cornelia Neuhauser (Vbg), Ramona Lang (Stmk), Claudia Nindler (K)

Nachmittag:

I. Parallel-Workshops/Fallbesprechungen zu praxisrelevanten Themen 

  • Fürsorgepflicht für Führungskräfte - Verständnis und Sicherheit schaffen, Monika Kawaus
  • Sexualisierte Gewalt - Tabuisierung versus Sensibilisierung, Elke Kieweg
  • Beziehung hilft! - Gewaltprävention durch tragfähige Beziehungserfahrungen, professionelle Nähe und Distanz, Cornelia Neuhauser
  • Gewalt zu Hause – Erkennen und Handeln, Eva Karlinger
  • Gewalt (über)fordert! - Ethik im Gewaltkontext, Sabine Ruppert & Sandra Fiedler

II. Gemeinsame Reflexion der behandelten Themen

(Pausenverpflegung / Mittagessen inkludiert)


 - Anmeldungen möglich, solange es Plätze gibt

- Stornierungen bis zwei Wochen vor der Veranstaltung möglich 


VORTRAGENDE / EXPERT*INNEN: 


Stefan Marks

Dr. Stephan Marks ist Sozialwissenschaftler, Supervisor und Sachbuch-Autor.
Er leitete das Forschungsprojekt Geschichte und Erinnerung, ist Gründungsmitglied und war langjähriger Vorstandsvorsitzender von Erinnern und Lernen e.V. und des Freiburger Instituts für Menschenrechtspädagogik.


Sandra Fiedler

Sandra Fiedler ist eine erfahrene Pädagogin, Präventions- und Interventionsfachkraft und derzeit als Gewaltschutz- bzw. Präventionsbeauftragte unter anderem für die Caritas der Erzdiözese Wien tätig. Außerdem arbeitet sie als Referentin für die Stabsstelle für Prävention von Missbrauch und Gewalt der Erzdiözese Wien, für ECPAT Österreich und für das EU-Projekt Safe Places.


Eva Karlinger

Eva Karlinger ist Sozialarbeiterin und Opferschutzberaterin im Gewaltschutzzentrum Salzburg. Sie ist sowohl in der Klient*innenberatung, als auch im Schulungsbereich tätig.


Cornelia Neuhauser

Cornelia Neuhauser ist eine erfahrene Sozialarbeiterin und Mediatorin. Derzeit ist sie als Gewaltschutzbeauftragte für die Caritas Vorarlberg tätig und arbeitet im Fachstab für Prävention gegen Missbrauch und Gewalt der Diözese Feldkirch.


Elke Kieweg

Neben ihrem Abschluss als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin bringt sie umfangreiche Erfahrungen als Sexualpädagogin mit. Darüber hinaus ist sie als Künstlerin und Yogatrainerin tätig.


Sabine Ruppert

Sabine Ruppert ist diplomierte Gesundheits,-und Krankenpflegerin, Pflegewissenschafterin, Lektorin, Erwachsenenbildnerin und Ethikberaterin.
Sie leitet die S
tabsstelle für Prävention von Missbrauch und Gewalt in der Erzdiözese Wien und ist seit 2012 Mitglied der Menschenrechtskommission der Volksanwaltschaft (Opcat).


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