Info
Förderverein Heidengraben e.V. in Kooperation mit dem Keltenmuseum Heidengraben Grabenstetten laden ein:
Viel Glitzer und nichts dahinter? Glasschmuck durch die Zeiten
Vortrag von Historikerin Judith Baumbach M.A
.Als seltener Import-Rohstoff, Edelstein-Imitat oder Upcycling-Material: Glas spielt seit Jahrhunderten in der Schmuckgestaltung eine wichtige Rolle. Das Material wird in verschiedensten Formen – als Perlen, Ringe und Armreifen oder als Emaille – verwendet und erfuhr dabei sehr unterschiedliche Wertzuschreibungen. Insofern spiegelt Glasschmuck häufig die Wirtschaftsgeschichte(n) verschiedener Kulturen wider. Auch im keltischen Oppidum am Heidengraben wurde Glasschmuck verwendet. Aufwendig gefertigte Perlen und Armringe dienten nicht nur als Zierrat, sondern auch als Zeichen von Status und Handelsbeziehungen. Vom Heidengraben ausgehend machen wir eine Zeitreise durch über 2000 Jahre Kultur- und Wirtschaftsgeschichte: Wer trug Glasschmuck? Wie wurde er hergestellt? Und welche Botschaft vermittelte der Zierrat dem Umfeld seiner Trägerinnen und Träger? Diesen und weiteren Fragen wird der Vortrag anhand von Schlaglichtern zur Geschichte der Schmuckherstellung aus und mit Glas nachgehen.
Programm:
18.00 Uhr
Führung "keltische Glasfunde" mit Achim Lehmkuhl, Keltenmuseum Heidengraben (Böhringer Straße 7, 72582 Grabenstetten)
19.00 Uhr
Saalöffnung Evangelisches Gemeindehaus, Schlattstaller Straße 2, 72582 Grabenstetten
Gelegenheit zum Besuch der Sonderausstellung "alter und neuer Glasschmuck" mit Rose Lene Gruner
20.00 Uhr
Vortrag "Viel Glitzer und nichts dahinter? Glasschmuck durch die Zeiten" mit Historikerin Judith Baumbach M.A.
22.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Die Teilnahme ist kostenlos.