Info

Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinwesenarbeit und
soziale Stadtentwicklung Berlin


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nach einer längeren pandemiebedingten Pause freuen wir uns sehr, Sie und Euch wieder zu
einem Forum Gemeinwesenarbeit einladen zu können:

„Test the West?“
Zivilgesellschaftliche Ansprüche der GWA im
30. Jahr deutsch-deutscher Bemühungen

Input von und Diskussion mit
Prof. Dr. Kai Brauer
am Montag, den 02.11.2020 von 16-18 Uhr
im Nachbarschaftshaus Orangerie (Kiezspinne)
Schulze-Boysen-Str. 38, 10365 Berlin


Der Input ist durch das Gedächtnistheater um den historischen Einschnitt von 1990 inspiriert
und fragt nach der Selbstfindung der GWA im Einigungsprozess. Einerseits fand die „West-
GWA“ im „wilden Osten“ ein spezielles Testfeld vor, in dem Mitbestimmung und Aktivierung
geübt werden konnte. Anderseits fanden auch dezidiert zivilgesellschaftliche Engagements
der 1980 Jahre mit 1990 ihr abruptes Ende. Praktische GWA in ostdeutschen Kommunen ist
somit den latenten und manifesten deutsch-deutschen Verspannungen der letzten 30 Jahre
ausgesetzt. Für zukünftige Aufgaben im Bereich der Beteiligung und Willensbildung wäre es
vor diesem Hintergrund möglich, Koordinaten zivilgesellschaftlicher Aktivierung rückblickend
zu justieren. Angeknüpft werden könnte dabei an Traditionen der Sozialen Arbeit, die der
Deutung des Charakters von Communities einen hohen Stellenwert einräumten.
Wir sind sehr froh, dass wir als Referenten Kai Brauer (Professor für GWA an der HS
Neubrandenburg) gewinnen konnten. https://www.hsnb.
de/hochschule/aktuelles/nachrichten/detail/n/prof-dr-kai-brauer-ist-fast-neu-anunserer-
hochschule-55899/


Die Teilnehmerzahl im Nachbarschaftshaus ist auf 30 Personen begrenzt. Eine vorherige
Anmeldung ist zwingend erforderlich.

Wir werden die Veranstaltung parallel auch als Video-Konferenz übertragen, so dass
alternativ auch Online-Teilnahme möglich ist. Auch die Teilnehmer:innen auf der Warteliste erhalten den Zugang zugeschickt.

Sollte es die Pandemielage erfordern, dass wir ausschließlich auf ein virtuelles Format
(Videokonferenz) umschwenken müssen, würden wir das kurzfristig mitteilen.

Schönen Gruß
Sabine Bösch, Oliver Fehren und Barbara Rehbehn

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