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Kategorie: Didaktik-Methodik

Ziele der Fortbildung: 

• Sich im Spiel mit einer Handpuppe üben und die Scheu dazu überwinden.
• "Rahmenfigur" bzw. "Einstiegshilfe" für die ersten 3 Jahrgangsstufen einsetzen, die das Unterrichten und den Zugang zu den Kindern erleichtert.
• Handpuppenspiel  in Bezug auf ein  Ich-Heft erarbeiten, welches Hauptthema eines Schuljahres sein kann und der Stärkung der Selbstwahrnehmung, Ich-Kompetenz und Selbstreflexion dient sowie dem gegenseitigen Kennenlernen.

Eine Handpuppe im Unterrichten der ersten Jahrgangsstufen erleichtert den Unterrichtsbeginn und motiviert die Kinder, sich mit den Themen intensiv auseinander zu setzen. Schnell bauen die Kinder eine emotionale Bindung auf (direkt zur Handpuppe, indirekt zur Lehrkraft), weil sie sich mit der Handpuppe leichter identifizieren können. Schüchterne Kinder werden ermutigt und Gesprächsregeln können spielerisch umgesetzt werden. ("Wenn es nochmal so laut ist, dann geh ich!").

Sicher ist: Alle können mit einer Handpuppe spielen, reden, schimpfen, erzählen. Das werden wir beweisen! Denn die Handpuppe ist nichts anderes das unbeschwerte und junggebliebene "Ich", welches beim Unterrichten leider oft schweigt.

In freundlichen Kleingruppen werden wir das parallel zur  Erarbeitung der Themen des Ich-Heftes üben.

Alle Teilnehmenden erhalten ein ausführliches Skript mit Übungen und Handpuppentexten zu den jeweiligen Themen des Ich-Heftes, Kopiervorlagen für das Ich-Heft sowie Tipps, wie es auf Elternversammlungen vorgestellt und wie damit ein Schuljahr geplant werden kann.

Wenn ihr eine Handpuppe habt, bringt sie mit! Es werden aber auch Handpuppen zur Verfügung gestellt werden.


Referentinnen: Julia Grass & Heike Schmidt

Gebühr: 12,- €

Eine Unterrichtsbefreiung für diesen Tag beantragt ihr ggf. bitte vier Wochen vor dem Seminar bei der Schulorganisation. Bitte beachtet, dass ihr für dieses Halbjahr nur für ein Tagesseminar eine Freistellung bekommen könnt. 

Hinweis: Für Lehrkräfte in praktischer Ausbildung hat der Ausbildungsunterricht an den Schulen stets Vorrang. Eine Freistellung für Fortbildungen wird nicht erteilt. Die Teilnahme ist nur möglich, wenn kein Ausbildungsunterricht ausfällt. 

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