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Abschlusspräsentation zum Asset Administration Shell-Teilmodellprojekt „Predictive Maintenance“ im Industrie 4.0-Projekt InterOpera

Donnerstag, 22. Juni 2023 von 14:00 bis 15:00 Uhr


Die Verwaltungsschale bzw. Asset Administration Shell (AAS) stellt als eine Umsetzung des digitalen Zwillings einen  „Datenstecker“ dar, der möglichst alle Informationen zu einem bestimmten Asset bzw. physischen oder digitalen Wirtschaftsgut aufbewahrt und zugänglich macht. Die Einführung und Nutzung der AAS insbesondere in der Produktion ist damit ein wichtiger Meilenstein, um alle Potentiale der Industrie 4.0 voll auszuschöpfen und die Produktivität und Effizienz zu steigern. Zur Erreichung dieses Ziels bedarf es jedoch Interoperabilität, um die Assets möglichst einfach und vollständig zu vernetzten. Derzeit finden sich in der Produktion viele z.T. proprietäre, hochspezialisierte digitale Lösungen, welche aber nur in geringem Maße einheitlich sind und vervielfältigt werden können. Das Projekt InterOpera setzt genau hier an, indem es die Entwicklung und standardisierte Umsetzung von AAS Teilmodellen für prioritäre Branchen, Anwendungsfälle und Wissensdomänen vorantreibt.  

In der Veranstaltung wird Herr Dr. Philipp Liedl, Leiter des Steinbeis-Beratungszentrums Technologische Transformationund Methodenberater und Begleiter des Teilmodellprojekts „Predictive Maintenance“ die Projektergebnisse vorstellen. Anschließend besteht für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Die Vermeidung von Maschinenstillständen und auf Ausschussteilen ist für produzierende Unternehmen, z.B. im Kunststoffspritzgießen, von höchster Priorität. Predictive Maintenance (PM) Anwendungen, die frühzeitig vor Komponentendefekten warnen und verlässliche Aussagen zur Restlebensdauer machen können, sind daher sehr gefragt. Dazu ist es jedoch erforderlich, dass unterschiedliche Teilsysteme einer Fertigungsanlage entsprechende Informationen bereitstellen und austauschen, wie z.B. mögliche Komponentenfehler oder Daten für die Zustands- bzw. Prozessüberwachung.

Mit dem Teilmodell „Predictive Maintenance“ (PM) wurde eine virtuelle Abbildung von PM-Prozessen für Geräte und Systeme für die Verwaltungsschalen im Bereich der industriellen Automatisierung geschaffen, über die PM relevante semantisch beschriebe Informationen ausgetauscht werden können. Damit wird Anlagenherstellern, wie auch PM-Lösungsanbietern die Integration von Teilsystemen erleichtert. Den Teilsystemlieferanten wiederum können Informationen zur Lebensdauer und zu Ausfällen ihrer Systeme zurückgeliefert werden. Im Teilmodell werden die wesentlichen Aspekte für Predictive Maintenance Anwendungen, wie das Condition Monitoring, die Fehlerdiagnose und prognostizierte Restlebensdauern berücksichtigt, um rechtzeitig auf drohende Anlagenstillstände reagieren und auf Fehler- und Ausfallursachen schließen zu können.


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Die Veranstaltung wird von den drei InterOpera Projektpartnern und Dr. Philipp Liedl (Leiter des Steinbeis-Beratungszentrums Technologische Transformation), am 22.06.2023 von 14.00 bis 15.00 Uhr angeboten und durchgeführt. Zu den InterOpera Projektpartnern zählen das Steinbeis Europa Zentrum, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA  und das vomVDE DKE  getrageneStandardization Council Industrie 4.0.

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