KI - Freundin oder Datenkrake?
Wie können vulnerable Gruppen sicher mit KI kommunizieren?
Donnerstag, 26. März, 19-21 Uhr
Museum für Kommunikation, Frankfurt
Einlass ab 18 Uhr
Eintritt frei
Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie wir kommunizieren, rasant. Sprachassistenzen aller Art beantworten Fragen und erklären komplexe Themen – mal mehr, mal weniger richtig. In jedem Fall ist Künstliche Intelligenz Teil unseres Alltags geworden. Doch wie können wir dafür sorgen, dass diese Technologien auch von vulnerablen Menschen – dazu zählen zum Beispiel Kinder, Jugendliche, Ältere und Menschen mit kognitiven Behinderungen – sicher und selbstbestimmt genutzt werden können?
In dieser Abendveranstaltung sprechen wir darüber, welche Risiken datensammelnde KI- Systeme aus rechtlicher, ethischer und psychologischer Perspektive bergen, warum eine transparente Gestaltung von Informationen wichtig für die Selbstbestimmung ist und wie wir als Gesellschaft gemeinsam dafür sorgen können, dass KI ein Werkzeug wird, das alle stärkt. Dabei zeigen wir vom Plattform Privatheit-Projekt DiversPrivat, wie Wissens- und Risikokommunikation im Zeitalter von KI gelingt: verständlich, verantwortungsbewusst und divers.
Die Besucher:innen der Veranstaltung erwartet ein spannender Mix aus Kurzvorträgen und Diskussion mit Menschen aus Forschung und Praxis. Das Publikum ist im zweiten Teil der Veranstaltung herzlich eingeladen, mitzudiskutieren, Fragen zu stellen und gern auch eigene Ideen einzubringen.
Impulsvorträge von:
- Martin Hennig, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen: „Wissen für alle? Kommunikation von KI-Risiken an vulnerable Gruppen“
- Luisa Schmied, Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung (provet), Universität Kassel: „Die Notwendigkeit der adäquaten Adressierung digitaler Vulnerabilität im Datenschutzrecht“
- Sabrina Sunderbrink, Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) für Menschen mit Behinderung: „Mehr Teilhabe durch KI? Technik im Alltag für ein selbstbestimmtes Leben“
- Clara Strathmann, Universität Duisburg-Essen: „Unsichtbares sichtbar machen: Datenflüsse, Datenschutz und Vulnerabilität“
Es diskutieren:
Dr. Martin Hennig, Universität Tübingen
Sabrina Sunderbrink, KoKoBe (Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsangebote für Menschen mit Behinderung)
Clara Strathmann, Universität Duisburg-Essen
Dr. Christian Geminn, Universität Kassel
Moderation: Prof. Dr. Nicole Krämer (Research Center Trustworthy Data Science and Security; Universität Duisburg-Essen)
Diskutieren Sie mit! Die Teilnahme ist kostenlos, für eine gute Planung erbitten wir Ihre Anmeldung.
DiversPrivat ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Plattform Privatheit.

Hinweise: Bei der Veranstaltung wird fotografiert. Die Aufnahmen verwenden wir für Veranstaltungsankündigungen. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, teilen Sie uns dies bitte am Einlass mit.