Stadt Erlangen

Anmeldung

Am 1. Februar ist es schon so weit! Wir treffen uns zum kollegialen Austausch über den Klima-Aufbruch. Vorab haben Sie bereits Ihre bevorzugten Maßnahmen ausgewählt. 

Bitte entscheiden Sie sich nun für zwei Maßnahmen, die Sie in einer Kleingruppe besprechen möchten. Es werden zwei Runden Kleingruppen angeboten. Weiter unten finden Sie auch Kurzbeschreibungen zu den Maßnahmen und das Abstimmungsergebnis der Umfrage.  

Jede Kleingruppe ist auf maximal 20 Teilnehmende beschränkt. Melden Sie sich gerne zügig an, sonst könnten die Plätze schon vergeben sein. Anmeldeschluss ist der 25. Januar 2023. 

Teilnehmer*in

Ihre Wahl der Kleingruppen

Kurzbeschreibungen der Maßnahmen

1. Runde Kleingruppe

Klimaneutrale Verwaltung vor 2030

Noch vor 2030 soll die Erlanger Stadtverwaltung klimaneutral werden. Wie das geht? Indem die Gebäude saniert, die Solarenergie ausgebaut und die alten Öl- und Erdgasheizungen mit regenerativen Heizsystemen ersetzt werden. Der Fuhrpark soll auf E-Mobilität umgestellt werden und natürlich muss Energie insgesamt eingespart werden. Am Ende darf die Stadtverwaltung nur noch verschwindend geringe CO2-Mengen ausstoßen.   

Verstetigung und Ausweitung der Öffentlichkeitsarbeit

Die Stadtverwaltung möchte besser über ihre Ziele und Angebote im Klimaschutz berichten, indem sie verschiedene Kanäle (z.B. Homepage, Zeitung, Plakate, Social Media) gekonnt kombiniert. Dadurch soll größeres Bewusstsein für die Klimakrise geschaffen werden und natürlich darüber, weshalb es sich lohnt, dran zu bleiben.

Moratorium Kesselersatz/ Klimaneutrale Gebäude in Erlangen

Bei Sanierungen von Gebäuden werden aktuell noch häufig Erdgas- und Öl-Heizungen verbaut. Mit einer Lebensdauer der Heizungen von mindestens 15 Jahren können damit die Klimaziele nicht erreicht werden. Das Moratorium Kesselersatz soll daher den schrittweisen Ausstieg aus den fossilen Heizungen voranbringen. Im Neubau setzt die Stadtverwaltung zukünftig auf 100% erneuerbare Wärmeversorgung und für Sanierungen auf mindestens 90% erneuerbare Wärmeversorgung. Wie immer gilt, je mehr mitmachen, desto wirksamer der Klimaschutz. 

Alle Gebäude der Stadtverwaltung werden klimaneutral, d.h. beim Betrieb der Gebäude entstehen keine CO2-Emissionen mehr. Auch wenn die Stadtverwaltung nur einen kleinen Anteil am CO2-Ausstoß von Erlangen hat, ist es wichtig, dass sie mit gutem Beispiel vorangeht.

Menschenfreundliche Quartiere

Städtische Quartiere sollen so umgestaltet werden, dass sie den Bedürfnissen von Menschen (z.B. Ruhe, begrünte Flächen, gute Aufenthaltsqualität) gerecht werden und klimafreundliche Mobilität gestärkt wird. Diese Mobilitätsformen sollen so gestaltet und kombiniert werden, dass sie von allen gut genutzt werden können.

Netzwerk regionale und ökologische Lebensmittel

Die Umstellung auf Bio-Landwirtschaft ist mit Risiken verbunden. Gesicherte Abnahmemengen und feste Rahmenpreise geben lokalen Landwirt*innen Investitionssicherheit, um ihre Betriebe nachhaltiger auszurichten. Ziel der Maßnahme ist daher der Aufbau eines Netzwerks zwischen Unternehmen, lokalen Landwirt*innen und der Stadt Erlangen. 

2. Runde Kleingruppe

Attraktiver ÖPNV

Der öffentliche Nahverkehr soll für alle attraktiver gestaltet werden. Dies geschieht durch einen Ausbau des Angebots, eine bessere Abdeckung auch in ländlichen Gebieten, möglichst wenige Umstiege sowie bessere Preise und eine leichtere Ticketnutzung.  

Reparieren statt Wegwerfen

Kaputte Gegenstände werden oftmals weggeworfen statt sie zu reparieren. Immer mehr Gegenstände werden gekauft, wodurch unnötig Ressourcen verbraucht werden und sogenannte "Graue Emissionen" entstehen, also Emissionen, die mit der Herstellung verbunden sind. Verschiedene Ansätze, wie die Transformation des Sozialkaufhauses oder zielgruppenspezifische Kurse, sollen Menschen fürs Reparieren gewinnen.

Ausbau von Photovoltaik

Die Photovoltaik zur Stromerzeugung soll stark ausgebaut. Aktuell sind 25 MWp Photovoltaik installiert. Für das Klimaziel wird jedoch ein jährlicher Zubau von 14 MWp benötigt. Es ist daher ein großes Vorhaben. Für die Beschleunigung des Ausbaus sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen: Ausbau Mieterstrommodelle, Förderung, Beratung, Erschließung neuer versiegelter Flächen für PV-Standorte u.v.m. 

Klimaneutrale Gebäude in Erlangen

Nicht nur die städtischen Gebäude – auch alle anderen Gebäude in Erlangen sollen klimaneutral werden, d.h. bei dem Betrieb der Gebäude entstehen keine CO2-Emissionen mehr. Alle Gebäudeeigentümer*innen sind eingeladen, sich dieser Maßnahme anzuschließen. 

Klima- und umweltfreundliche Verpflegung

Die klima- und umweltfreundliche Verpflegung in Erlangen soll zum Standard werden. Hierzu sollen u.a. der Anteil an Bio-Lebensmitteln an Schulen und Kitas erhöht, das Angebot vegetarischer und veganer Produkte in Bio-Qualität auf Märkten und Festen gestärkt und über Bildungsaktionen das Bewusstsein für nachhatlige Ernährung geschaffen werden. 

Übersicht zum Abstimmungsergebnis

Insgesamt haben sich über 135 Kolleginnen und Kollegen an der Umfrage beteiligt und ihre Stimmen für jene Klima-Aufbruch-Maßnahmen abgegeben, über die sie mehr erfahren möchten. Nachfolgend finden Sie die 8 Maßnahmen mit den meisten Stimmen. 

  • Attraktiver ÖPNV: 39 Stimmen
  • Reparieren statt Wegwerfen: 28 Stimmen
  • Ausbau von Photovoltaikanlagen: 25 Stimmen
  • Klimaneutrale Gebäude in Erlangen: 24 Stimmen
  • Klima- und umweltfreundliche Verfplegung: 23 Stimmen
  • Netzwerk regionale und ökologische Lebensmittel: 23 Stimmen
  • Integrierte Quartierskonzepte: 22 Stimmen
  • Ressourcenschonendes Bauen und Sanieren: 19 Stimmen

Updates zum Klima-Aufbruch