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Ausbildung Konfliktberatung


Im Rahmen des Projekts „lebendig - fair -  vielfältig“ wird eine Konfliktberatung für die Feuerwehren in Bayern angeboten. Konflikte sind Teil unseres Alltags und überall anzutreffen. Ein Konflikt per se ist noch nichts negatives und kann für alle beteiligten Parteien gewinnbringend sein, jedoch gibt es auch Konflikte für die sich scheinbar keine Lösungen finden lassen. Hier kann es hilfreich sein, jemand neutrales hinzu zu ziehen, der vermittelt und hilft auf neue Lösungen zu kommen. Dafür werden Konfliktberater:Innen in den Feuerwehren ausgebildet. Diese kennen sich mit dem System Freiwillige Feuerwehr bereits aus, aber sind nicht direkt im Konflikt beteiligt.

Die Konflikte können jeglicher Art sein, z.B.:

  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassistisch, Antisemitisch, Sexistisch, Homosexuellenfeindlich…)
  • Feindselige Äußerungen, Diskriminierungen
  • Konflikte im Verbands- bzw. Vereinsalltag

Die Konfliktberater:Innen sollen dabei unterstützen, dass die beteiligten Parteien wieder zu einem respektvollen Miteinander finden. Gleichzeitig sollen sie als gutes Beispiel vorangehen und sich im eigenen alltäglichen Handeln für mehr Respekt und Demokratie einsetzen.

    Auch ist eine Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Vereins möglich, Themen sind hier zum Beispiel:

    • Beratung zu Teilhabe / Partizipation
    • Begleitung eines Veränderungsprozesses
    • Beratung und Planung von Bildungsveranstaltungen
    • Unterstützung bei der Vernetzung

    Zielgruppe:

    Für diese Ausbildung suchen wir engagierte Kameradinnen und Kameraden. Minimum ist eine erfolgreiche Qualifikation als Gruppenführer:In. Außerdem muss die Person sich bereit erklären danach als Konfliktberater:In aktiv zu sein und/oder Soft Skills im Umgang mit Konflikten im Rahmen ihrer (Führungs-)Funktion benötigen. Wenn dies auch von der Kommandantschaft bestätigt wird, besteht ein gesetzlicher Anspruch auf Freistellung vom Arbeitgeber nach Art. 9 Abs. 1 Satz 2 BayFwG.

    Termine:

    Die Ausbildung erstreckt sich über 4 Termine, je 2 Tage. Es müssen alle 4 Module besucht werden. Zwischen den Modulen gibt es kleine, begleitende Selbstlerneinheiten. Die Module sind alle in Präsenz geplant, je nach Pandemie Lage kann aber auf Online umgestellt werden. Veranstaltungsort für die 4 Module ist das in Bayern zentral gelegene Hotel Heckl in Kinding. Es besteht die Möglichkeit eines Reisekostenzuschusses nach dem Bundesreisekostengesetz.

    1. Modul: 17. - 18.09.2021 (Freitag und Samstag) 

    2. Modul: 29. - 30.10.2021 (Freitag und Samstag)

    3. Modul: 03. - 04.12.2021 (Freitag und Samstag)

    4. Modul: 14. - 15.01.2022 (Freitag und Samstag)

    Am ersten Tag werden die Seminare jeweils um ca. 10 Uhr starten, am zweiten Tag um ca. 16 Uhr enden.


    Kosten:

    Bei Präsenzveranstaltungen werden Übernachtung und Verpflegung gegen eine Pauschale von 15 € je Veranstaltung vom LFV übernommen. Falls die Module Online stattfinden entfallen diese Kosten.


    Inhalte:

    Modul 1: Vorstellung Handlungsfelder,  Selbstverständnis, Auseinandersetzung mit Demokratie und Vielfalt, Erfahrungsaustausch

    Modul 2: Kommunikation und Konflikte, Umgang mit menschenverachtenden Aussagen

    Modul 3: Vertiefung Kommunikaton, Systemische Beratung

    Modul 4: Vertiefung Beratung, Eigene Projekte, Demokratiestärkung, Evaluation und Planung weiteres Vorgehen

    Die Inhalte bieten die Möglichkeit einer persönlichen Weiterentwicklung und können in der Feuerwehr, im Privaten und im Beruf hilfreich sein. Die Module sind eine Mischung aus theoretischen Inputs und Diskussionen sowie praktischen Übungen und Simulationen.


    Ablauf:​​​​​​​

    Aufgrund der begrenzten Teilnahmekapazitäten wird auf regionale Verteilung der Teilnehmenden geachtet.

    Die Ausbildung wird vom Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V." durchgeführt.


    Gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogramms "Zusammenhalt durch Teilhabe"





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