10:00 Ankommen und Begrüßung
10:30 Inputvortrag von Roland Roth: Machtstrukturen in der Schule: Ist eine demokratische Schulkultur möglich?
11:15 Pause
11:30 Workshopphase I
13:00 Mittagspause
13:30 Workshopphase II
14:30 Abschluss und Plenum
15:00 Ende der Veranstaltung
Die beiden Workshops werden mit der Fach- und Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung und der DeGeDe - Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik durchgeführt.
Bitte beachten: Es kann nur ein Workshop gebucht werden.
Workshop I: Beteiligung braucht Beziehung – Macht bewusst gestalten in der Schule mit Referent:innen der Fach- und Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung (kiJuBa) in Bayern.
Der Workshop bietet Impulse, Reflexionsübungen und praxisorientierte Bausteine dafür, wie Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und andere Fachkräfte im schulischen Umfeld beziehungsstarke Beteiligungsprozesse gestalten können.
Die Fach- und Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung (kiJuBa) ist die erste Ansprechpartnerin rund um das Thema Beteiligung von jungen Menschen in Bayern. Das Ziel ist es, Kinder und Jugendliche aktiv in Entscheidungen einzubinden und ihre Mitgestaltung in Gesellschaft, Politik und Alltag zu stärken. Die Fach- und Servicestelle unterstützt Kommunen, Vereine, Schulen und weitere Akteur:innen dabei, Projekte der Kinder- und Jugendbeteiligung erfolgreich umzusetzen.
Workshop II: Wer entscheidet hier eigentlich? Macht teilen, Partizipation gestalten mit Ellen Springer, DeGeDe - Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik.
Schule ist ein Ort mit klaren Machtverhältnissen. Partizipation gelingt dort nur, wenn Erwachsene bereit sind, Macht zu teilen oder ihre Grenzen offen zu benennen. Nach einem kurzen Einstieg zu eigenen Erfahrungen und zum Partizipationsdilemma prüfen die TN anhand eines Partizipationsbarometers, wie viel Mitbestimmung in typischen Schulsituationen tatsächlich möglich ist. In der Praxiswerkstatt untersuchen sie verschiedene Beteiligungsformate und klären, was verhandelbar ist und was nicht und üben, Grenzen ehrlich und transparent zu kommunizieren. Zum Abschluss hält jede Person einen konkreten Schritt für die eigene Praxis fest.
Ellen Springer (degede) begleitet pädagogische Fachkräfte, Schulen und Bildungseinrichtungen bei der Förderung von Partizipation, der Auseinandersetzung mit Diskriminierung und der Weiterentwicklung einer demokratischen und diversitätsbewussten Schulkultur. Dabei verbindet sie fachliche Impulse mit praxisnahen Methoden und der Reflexion konkreter Erfahrungen aus dem Schulalltag. Ihr Anliegen ist es, Räume für Austausch, Perspektivwechsel und gemeinsames Lernen zu schaffen.