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Der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg – San Rafael del Sur e.V. lädt gemeinsam mit dem EPIZ und dem Sister Cities in Action-Projekt herzlich ein zur: 

Multiplikator*innen-Schulung zum Banner „Mesoamérica Resiste“


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Das Banner „Mesoamérica Resiste“ (z.dt. Mesoamerika im Widerstand) verwebt in beeindruckenden detailreichen Zeichnungen lokale (Widerstands-) Geschichten mit globalen Machtverhältnissen. Es wurde vom Beehive Design Collective erstellt, um koloniale Geschichte, Unterdrückung und imperialistische Strukturen sichtbar zu machen, gesellschaftliche Machtverhältnisse greifbar zu machen und den Austausch sowie die Vernetzung zu fördern. Wirkungsvolle Bilder und Szenen durchbrechen eine eurozentristische Sichtweise auf die koloniale Vergangenheit und stoßen eine Auseinandersetzung mit Kolonialismus sowie dessen Bezüge zur Gegenwart an. Betrachtenden verschafft es mit seinen kreativen kraftvollen und bildhaften Szenen assoziative und eigene Zugänge für die komplexen Sachverhalte.

Die Erfahrungen und Geschichten der Widerstandskämpfe aus Mesoamerika dienen in der Bildungsarbeit als Inspiration für die Entwicklung von Handlungsoptionen, die dazu befähigen sich auch in Deutschland aktiv gesellschaftlich zu engagieren. 

Weitere Infos zum Banner gibt es hier: https://beehivecollective.org/graphics-projects/mesoamerica-resiste/&nbsp


In der zweiteiligen Multiplikator*innen-Schulung im Mai und Juli 2026 lernen die Teilnehmenden in zwei Modulen, wie man das (digitale) Banner pädagogisch nutzen und als Methode für das Globale Lernen einsetzen kann. 


WANN UND WO?

WANN:

Modul 1: Freitag und Samstag, 29./30. Mai 2026

Modul 2: Freitag und Samstag, 17./18. Juli 2026

WO: ... jeweils im WeltRaum-EPIZ, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin. (Uhrzeiten werden noch bekanntgegeben)

Online-Nachbereitungstreffen: Termin wird gemeinsam mit den Teilnehmenden vereinbahrt.


ABLAUF

Modul 1 (29.-30.05.2026) fokussiert sich zunächst darauf, die Entstehung des Banners, seinen Aufbau und einen Teil der zahlreichen Widerstandsgeschichten darin kennenzulernen, die in den Szenen, Bildern und zahlreichen Details abgebildet werden. Gleichzeitig werden die Inhalte des Banners mit realen Widerstandsgeschichten kontextualisiert und die historischen sowie aktuellen Verbindungslinien zwischen Mesoamerika und Berlin/Deutschland aufgezeigt. Schließlich werden erste Methoden zur Bildungsarbeit mit dem Banner vorgestellt, die sich am Ansatz des (machtkritischen) Globalen Lernens orientieren, und die Arbeit mit dem Banner kritisch reflektiert.

Im Modul 2 (17.-18.07.2026) wird der Fokus auf die Entwicklung eigener Methoden und Workshopkonzepte gelegt. Die bereits im ersten Modul eingeführte Methode des Story Tellings wird vertieft und von den Teilnehmenden mit ihren eigenen Geschichten aktiv erprobt. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, dass die Geschichten in Mesoamerica stattfinden. Ziel ist es, die Bilder des Banners dafür zu nutzen auch die eigenen Geschichten zu erzählen und dadurch weitere globale Zusammenhänge (ggf. mit Mesoamerika) aufzudecken. Auf dieser Grundlage entwickeln die Teilnehmenden eigene Methoden und Workshopkonzepte, die nach Abschluss der Schulung von ihnen umgesetzt werden können. 

Nachbereitung: Ein paar Wochen nach dem Präsenzseminar treffen wir uns noch einmal online, um Erfahrungen zu teilen, Fragen zu klären und am Thema zu bleiben. Der Termin wird nach der Anmeldefrist mit den Teilnehmenden vereinbart. 


Die in der Multiplikator*innen-Schulung neu entwickelten Methoden werden im Nachgang aufbereitet und fließen in die Publikation eines Methodenheftes für zukünftige Bildungsarbeit mit dem Banner „Mesoamérica Resiste“ ein. 

Um das Gelernte in die Praxis umzusetzen, werden die Teilnehmenden im Anschluss an die Schulung außerdem aktiv unterstützt bei der Organisation und Umsetzung von eigenen Workshops an Schulen, in Jugendclubs oder Nachbarschaftszentren mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.


Referent*innen, die mit dem Banner arbeiten und Workshops durchführen möchten, sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen und Geschichten einzubringen. 

Wir freuen uns auf euch!

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Organisatorisches:

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Teilnehmendenzahl ist beschränkt.

Die verbindliche Anmeldung wird im März 2026 freigeschaltet. Bis dahin ist bereits eine unverbindliche Vor-Anmeldung möglich. 

Bei Rückfragen wendet euch gerne an: Annika Hedderich, info@staepa-berlin.de