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„Nie wieder“ neu denken
Veranstaltungen und Gespräche über das Thema Holocaust gehen oft davon aus, dass wir alle wissen und uns einig sind, was „Nie wieder“ bedeutet. Aber ist das wirklich so?
Es gibt eine wachsende Kluft zwischen dem kollektiven Verständnis von „Nie wieder“ und dem, was online, im politischen Diskurs und in verschiedenen Communities kommuniziert wird. Wie beeinflusst das unsere Umgebung, unsere Communities und unser Zusammengehörigkeitsgefühl auf dem Campus?
Wir laden alle ein, sich an einer offenen und aufrichtigen Diskussion zu beteiligen und gemeinsam einen Raum zu schaffen, in dem verschiedene Perspektiven wirklich gehört und verstanden werden können. Ein Raum, der auf gegenseitiger Würde und dem Wunsch basiert, voneinander und miteinander zu lernen – unter der Bedingung, dass sich in einer respektvollen Art und Weise geäußert wird, ohne die Absicht, anderen zu verletzen oder die Diskussion zu dominieren.
Yariv Lapid ist ein erfahrener Moderator für Gespräche über tief verwurzelte Unterschiede in Perspektiven zum Holocaust und dessen Bedeutung für uns heute. Er ist ausgebildeter Historiker und Pädagoge.
Monika Hübscher ist Ansprechpartnerin für die Themen Antisemitismus und Nahostkonflikt an der UDE und interdisziplinäre Antisemitismusforscherin und hat einen MA in Holocaust Studies.
Ort: Campus Essen ( Genauer Veranstaltungsort wird kurz vorher per Mail bekanntgegeben)
Zeit: 7.4.2025 / 14-16