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Die mehr als 150 Energiegenossenschaften in Baden-Württemberg sind wichtige Treiber und Akteure der Energiewende. Neben dem Ausbau von erneuerbaren Energien entwickeln diese Innovationen in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität. Gleichzeitig binden sie die Bevölkerung aktiv ein und erhöhen die Akzeptanz vor Ort. Heute stehen Energiegenossenschaften vor massiven ­Herausforderungen.­Häufig­sind­es­Ehrenamtliche,­die­mit­viel­Engagementdie Geschäfte führen und mit den zunehmenden Anforderungen des Energiemarktes an ihre Grenzen stoßen. Nur wenn Energiegenossenschaften sich weiterent wickeln und sich neben der Suche nach neuen Geschäftsfeldern auch den Fragen einer zukunftsweisenden inneren Organisationsstruktur stellen, können sie auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag für die Energiewende leisten. 


Die beiden inhaltlich identischen Workshops richten sich an Energiegenossenschaften in Baden-Württemberg, die sich aktiv den folgenden Herausforderungen stellen möchten: Wie können neue Aktive für verantwortliche Positionen gewonnen werden? Wie lassen sich speziell junge Menschen motivieren­sich­verantwortlich­einzubringen?­Welche­Qualifikationen­müssenweiterentwickelt und hinzugewonnen werden, um den sich wandelnden Anforderungen zu genügen? Und welche Chancen bietet eine Professionalisierung und der damit verbundene Wandel vom Ehrenamt zum Hauptamt? 


Sie haben die Gelegenheit Ihre Sicht, Ihre Erfahrungen, aber auch Ihre Nöte vorzustellen und in den Austausch mit anderen Genossenschaften zu treten. Unter professioneller Anleitung entwickeln Sie gemeinsam Handlungsoptionen und Umsetzungsvorschläge für Ihr Anliegen. Die Ergebnisse der beiden Workshops werden am 27. Mai 2020 in einer Dialogveranstaltung mit Landesumweltminister Franz Untersteller MdL vorgestellt und diskutiert.


Programm:

16:00 Uhr    Begrüßung & Kennenlernen        

16:30 Uhr    Session 1: Strukturelle Barrieren und Hemmnisse erkennen

            - Hürden für die Weiterentwicklung der inneren Organisationsstruktur von Energiegenossenschaften verstehen

            - Fallbeispiele sammeln und vergleichen

17:15 Uhr     Session 2: Herausforderungen und Chancen benennen

          - Erfahrungen zwischen Energiegenossenschaften austauschen

          - Zukünftige Anforderungen an Struktur und Organisation identifizieren

18:15 Uhr     Session 3: Fallbeispiele bearbeiten und analysieren

                        - Handlungsoptionen und Umsetzungsvorschläge erarbeiten

                        - Erkenntnisse auf den eigenen Fall übertragen

19:00 Uhr     Session 4: Ergebnisse für die Dialogveranstaltung am 27. Mai 2020 aufbereiten

             - Themen und Lösungsideen formulieren

             - Vertreter für die Podiumsdiskussion mit Landesumweltminister Franz Untersteller auswählen

19:45 Uhr     Feedback 

20:00 Uhr     Ende


Ein Projekt des:
Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV) und dem Verband der Bürger-Energiegenossenschaften Baden-Württemberg (VBBW).


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