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Klaus Billmeyer hat fast acht Jahre lang „Platte gemacht“, also auf der Straße gelebt. Seine 30 Kilogramm schwere Ausrüstung holt er für diesen Abend wieder aus dem Schrank und zeigt, was alles nötig ist, um auf der Straße zu überleben. So geht er die Frage ganz praktisch an: Ist gesellschaftliche und politische Teilhabe überhaupt möglich, wenn ich nicht weiß, wo ich am Abend schlafen soll?

Chefredakteurin Ilse Weiß ordnet die Erfahrungen von Klaus ein und stellt eine mögliche Lösung zur Diskussion: Der Ansatz „Housing First“ gibt Obdachlosen zuerst eine Wohnung, anstatt dass diese wie in den üblichen Stufenmodellen ihre „Wohnfähigkeit“ nachweisen müssen.

Klaus Billmeyer ist Experte in Sachen Obdachlosigkeit: Fast acht Jahre lebte er auf der Straße. Mittlerweile ist er Stadtführer beim Sozialmagazin Straßenkreuzer und im „Pfandprojekt“ angestellt.

Ilse Weiß ist Chefredakteurin des Sozialmagazins Straßenkreuzer, das von Wohnungslosen, Langzeiterwerbslosen und Armen auf den Straßen Nürnbergs verkauft wird.

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