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In den letzten Jahren etablierte sich Process Mining als Technologie, um Potentiale zur Prozessoptimierung datenbasiert zu identifizieren. Process Mining ist mehr als die Definition von KPIs (Key Performance Indikatoren). Die Prozesse werden durchgängig auf ihre Effizienz hin analysiert und dargestellt, wie sie auch in der Realität ablaufen.

Process Mining ist eine moderne Methode, um aus Daten Informationen zu gewinnen. Die Fragen wann, wo und warum es zu Problem kommt werden untersucht. Die Ergebnisse werden dann zur datenbasierten Prozessoptimierung genutzt.

Ist Process Mining auch was für ein KMU? Das Einsatzgebiet begrenzt sich weder auf Branchen noch auf bestimmte Unternehmensgröße. Process Mining kann sowohl in der Produktion eines Kunststoffspritzers wie aber auch in der Buchhaltung eines Automobilzulieferers einsetzt werden und sorgt für reibungslose Abläufe.

Neben den Vorteilen ergeben sich besonders für kleine und mittelständige Unternehmen (KMUs) gleich welcher Branche viele Fragen und Herausforderungen. Diese können oft nicht mit eigenen Mitteln beantwortet bzw. gelöst werden. Die Gründe sind vielfältig: Unzureichende Datenqualität, keine geeigneten Ressourcen (Mitarbeiter, Zeit, Geld), die Notwendigkeit wird nicht gesehen oder man findet keine passende externe Unterstützung.

Wie gelingt allerdings ein erfolgreicher Anfang und wo macht es Sinn, anzusetzen?

Die Referenten Dr. Matthias Stierle vom Lehrstuhl für Digital Industrial Service Systems der FAU Erlangen-Nürnberg und Patrick Groth, Geschäftsführer der Logatik GmbH aus Erlangen, werden folgende Gesichtspunkte vom Process Mining beleuchten:

  • Aktueller Stand, Möglichkeiten und Grenzen
  • Einführung Process Mining
  • Live-Demonstration
  • Abgrenzung zu bestehenden Methoden
  • Typische Anwendungsbeispiele
  • Chancen, Risiken und Erfolgsfaktoren

Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 24. November 2021

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