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Die Russische Föderation ist für viele deutsche Unternehmen unverändert ein wichtiger und attraktiver Markt mit viel Entwicklungspotential. Ziel der russischen Industrie- und Gesundheitspolitik ist unter anderem die Modernisierung und Digitalisierung in vielen Anwendungsgebieten der SPECTARIS-Branchen. Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie steigt hier insbesondere die Nachfrage nach Medizintechnik und Laborausrüstung. Zusätzlich bietet Russland auch in den Anwendungsfeldern der optischen Technologien viel Potential und neue Absatzmöglichkeiten. Als führendes Mitglied der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) ermöglicht Russland den Zugang zu einem Markt mit mehr als 180 Millionen Menschen und ist ein sich entwickelnder Produktionsstandort für den Export in Drittstaaten.

Die wirtschaftlichen Beziehungen sind trotz mancher Marktzugangshürden eng und langjährig und die deutsche Wirtschaft ist neben Moskau in zahlreichen russischen Regionen gut vertreten. Eine größere Anzahl deutscher Unternehmen hat dabei in den letzten Jahren auch russische Produktionsstandorte aufgebaut oder anderweitig erhebliche Investitionen getätigt.

Gleichwohl birgt der russische Markt im Bereich Marktzugang einige Hürden. Die zunehmende Importsubstitution und Lokalisierung sowie die seit 2014 bestehenden Sanktionen der EU, der USA sowie weiterer Staaten erfordern rechtliche Vor-Überlegungen, die aber einem Marktzugang nicht entgegenstehen.

Das Webinar wird am 6. Oktober 2021 von 10:00 -11:30 Uhr CET in deutscher Sprache stattfinden.

Programm:

  • Begrüßung und Einführung durch SPECTARIS e.V.
  • Kürzüberblick und aktuelle Marktlage Russland
    Anne-Kathrin Schmalz, Senior-Referentin Außenwirtschaft & Exportförderung, SPECTARIS e.V.

  • Vertrieb und rechtliche Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen in Russland post-COVID
    Dr. Andreas Knaul, LL.M., D.I.A.P. (ENA), Rechtsanwalt, Partner, Managing Partner Russland und Zentralasien, Leiter der Rechts- und Steuerberatung

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