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Am 29. Juni 2017 erschütterten schwere Unwetter mit stundenlangem Starkregen den Nordosten Deutschlands. In Berlin-Tegel fielen innerhalb von 24 Stunden 196,9 Liter Regen auf einen Quadratmeter – ein neuer Deutscher Rekord. Die Hauptstadt stand regelrecht unter Wasser, Bäume wurden entwurzelt, Keller liefen voll und die Feuerwehr rückte zu über 2000 Einsätzen aus. Sind das bereits erste Vorboten des Klimawandels oder doch nur ein Produkt des Zufalls? Der Vortrag beschreibt eingangs die  jüngsten Klimaentwicklungen und skizziert die Risiken, die für Gesellschaft und Natur bei einer Erwärmung von mehr als 2 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau entstehen. Dabei werden auch die aktuellen Starkregenfälle in Deutschland und  Frankreich thematisiert. In einer Zeit des Umbruchs ist auch ein anderer Umgang mit Wasser von Nöten. Wie gehen wir also in Zukunft mit Überflutungsereignissen um und wie können Kommunen präventiv handeln, bevor es zu spät ist?

Themen

  • Die zunehmende Gefahr von Starkregenereignissen im Zuge des Klimawandels
  • Starkregen Risikomanagement: Schäden vermeiden – Gefahren abwehren
  • Neues und Altes in der DIN 1986-100
  • Schutz durch Rückhaltung und Versickerung von Niederschlagswasser

Referenten

Dr. Jascha Lehmann | Project Manager/ Post-doc I Potsdam Institute für Klimafolgenforschung
Matthias Falk | Technische Leitung SPEKTER GmbH
Bernd Ishorst | IZEG e.V. und Mitglied im DIN Ausschuss
Hagen Güssow | REHAU AG + Co

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