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Weiblich, gering gebildet, Migrationshintergrund, körperliche Beeinträchtigungen – Chancenungleichheit potenziert sich schnell, wenn eine Person zu mehreren diskriminierten Gruppen gehört. Gilt das auch im digitalen Raum?

Im neuen Tech-Feminismus-Talk geht es um die Frage, inwieweit digitale Technologien nicht nur geschlechtsbezogene Machtverhältnisse fortschreiben, sondern auch andere soziale Chancenungleichheiten reproduzieren: Gewinnen weiße, hochgebildete Frauen in vielen Lebensbereichen durch den derzeitigen Digitalisierungsschub, während Frauen mit geringer Formalbildung, Migrationshintergrund oder körperlichen Beeinträchtigungen von diesen Veränderungen wenig profitieren?

Wie müssen Algorithmen und datenbasierte Technologien gestaltet sein, damit sie Chancenungleichheit nicht noch verstärken, sondern zu deren Abbau beitragen?

Diskutieren Sie am 14. Juli von 12:00-13:00 Uhr mit uns und unseren Expertinnen:

  • Katharina Mosene, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibnitz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut und Vorstandsmitglieg von netzforma* e.V.
  • Irmgard Badura, bis 2018 Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

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