A: Vier in einer Reihe - Stigma
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Psychische Erkrankungen sind weiterhin mit vielen Stigmata verbunden. Stigma bedeutet eine diskreditierende Zuschreibung zu bestimmten Merkmalen, die in den Beziehungen der Menschen untereinander zu negativen Annahmen, Vorurteilen, Abwendung, Ausgrenzung und Diskriminierung führen. Stigma zu erleben, führt zu Rückzug, Isolation und Selbstwertzweifeln. Für psychisch erkrankte Eltern und ihre Kinder kann das zu ungünstigen persönlichen und familialen Bewältigungsstrukturen, Angst vor Hilfen und Beratung, Rückzug und Verschwiegenheiten führen. Damit wir Kinder und ihre psychisch erkrankten Eltern besser unterstützen können, müssen wir uns deshalb mit Fragen von Zuschreibungen, Abwertungen und Diskriminierungen auf der persönlichen und strukturellen Ebene befassen.
In dieser Folge befassenn wir uns mit der persönlichen Perspektive der Kinder? Was erleben und erlebten sie konkret als stigmatisierend, abweisend und diffamieriend? Was denken Kinder üner die elterliche Erkrankung und wir das Umfeld darauf reagiert. Wo geichen sie aus? Wo passen sie sich an und wo hemmen sie sich selbst, weil das Umfeld nicht offen ist für ihre Anliegen? Wie sehen persönliche Expertinnen die Antistigmaarbeit und was können Fachkräfte davon lernen?
Referentin: Julia Paar | Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK)
Moderation: Juliane Tausch | A: aufklaren
Diese Veranstaltung wir aufgezeichnet. Dies betrifft im Wesentlichen die Referent*innen. Für die Aufbereitung des Materials werden wir Fragen aus dem Publikum einbeziehen, jedoch ohne Bezug zu den konkreten Teilnehmer*innen. Im Nachgang wird es ein öffentlich zugängliches Video geben, das über A: aufklaren und eine Video-Plattform einsehbar ist. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie der Aufzeichnung und ggf. inhaltlichen Verwendung Ihrer Beiträge zu.