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Auch wenn Putins Krieg in der Ukraine im Moment deutlich macht, dass Russland seinen Anspruch als Hegemonialmacht in der Welt wahrgenommen zu werden nicht aufgegeben hat, ist dennoch davon auszugehen, dass der vermutlich entscheidende geostrategische Konflikt des 21. Jahrhunderts der zwischen China und den USA ist. Seit einigen Jahren strebt die Volksrepublik nicht nur danach als Handels- und Wirtschaftsmacht aufzutreten – im Zuge eines deutlichen Ausbaus der militärischen Kapazitäten will sie auch sicherheitspolitisch ihren Einfluss ausbauen. Den USA ist ein selbstbewusster geopolitischer Konkurrent erwachsen. Eine der entscheidenden Fragen für die kommenden Jahre wird sein, wie sich dieser Konflikt gestaltet.

Wird es heiße militärische Zusammenstöße z.B. infolge einer Eskalation des Taiwan-Konflikts geben? Erwächst aus der Systemkollision ein neuer Kalter Krieg? Wird es eine erneute Blockbildung geben – mit Russland und China auf der einen, und den USA und Europa auf der anderen Seite? Wie positioniert sich Europa – traditionell mit den USA verbündet aber mit eigenen wirtschaftspolitischen Interessen in China – in diesem Konflikt? Diesen und ähnlichen Fragen wollen wir in unserer Podiumsdiskussion auf den Grund gehen.

Im Vorfeld der Veranstaltung findet von 15.00 bis 18.00 Uhr eine Fortbildung für Lehrkräfte zum Thema „China im Fokus“ statt. Nach einem Grundlagenvortrag über Geschichte und Politik Chinas werden in Workshops Unterrichtsmaterialien zu verschiedenen Aspekten wie Außenpolitik oder Alltagsleben in China vorgestellt. Am Abend führt zunächst ein Vortrag in das oben genannte Thema ein, bevor wir über den vermutlich entscheidenden weltpolitischen Konflikt des 21. Jahrhunderts mit Expertinnen undExperten auf dem Podium und dem Publikum im Saal diskutieren. Die Anmeldung ist demnächst auch über FIBS möglich.

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