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WIPOG-Vortragsveranstaltung aus der Serie "Deutschland von außen"
am Dienstag, 26. August 2025, ab 18 Uhr 30
in der IHK Frankfurt am Main, Sitzungssaal "Lichthof", Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main
Ralph C. Freund, Vizepräsident der "US-Republicans in Deutschland"
Inhalt: Um das Deutschlandbild der Trump Administration zu verstehen, muss man zunächst die Wählerschichten, die Donald Trump zum 47. Präsidenten der USA gewählt haben, identifizieren und verstehen: Diese Wählergruppen verfügen mehrheitlich über eine unterdurchschnittliche Bildung, aber auch – vor allem in den „Swing States“ – unterdurchschnittliche Einkommen und damit allgemein über ein geringes Interesse an internationaler Politik, sei es im Bereich der Handels- oder der Verteidigungspolitik. Von diesem Gedankengut geleitet, verlangt die Trump-Administration von ihren wichtigsten Handels- und Bündnispartnern Beiträge, die teilweise vertraglich in der Vergangenheit vereinbart worden waren, aber auch zusätzliche Beiträge, die sich daraus ergeben, dass die USA ihre eigenen Ressourcen eher für sich selbst und nicht für ihre Wirtschafts- und Bündnispartner nutzen wollen. Denn diese haben sich einerseits nicht an ihre Zusagen gehalten, andererseits in der Vergangenheit beträchtliche Handelsbilanzüberschüsse gegenüber den USA aufgebaut. Dadurch hat sich eine Situation ergeben, die das geopolitische Handeln der USA in Richtung auf Deutschland und auch seine europäischen Nachbarn von innenpolitischen Stimmungen in den USA oder sogar sehr kleinteilig von innerbundesstaatlichen Wählergruppen geprägt hat, welches der Verantwortung der USA als geopolitscher Machtfaktor nur unzureichend gerecht wird. Diese Leitgedanken der aktuellen US-Administration in Richtung Deutschland und Europa führt derzeit eher weg vom partnerschaftlichen „Miteinander“, hin zu einem von Konkurrenz und Abhängigkeiten geprägten „Gegeneinander“.
Ralph C. Freund, geboren 1966 in Frankfurt am Main. 1985, 1986 Studium an der Stanford University, USA. 1986 bis 1992 Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Diplom-Kaufmann. 1993 bis 1997 Tätigkeit für zwei Investmentbanken in New York und Frankfurt am Main. 1997 Gründung der „Unternehmensberatung & Beteiligungen Freund“ mit Sitz in Frankfurt am Main; Schwerpunkte: Corporate Finance, Private Equity, Spätphasenfinanzierungen. Ab 2016 Auftritte in verschiedenen Polit-Talkshows und Sondersendungen bei Deutschen und Österreichischen Fernsehsendern mit Interviews und Wahlberichtskommentierungen. Vorträge und Podiumsdiskussionen an verschiedenen Universitäten, Stiftungen und Instituten. Mitgliedschaften u. a. in der Vereinigung der ausländischen Bankrepräsentanzen, der Steuben-Schurz-Gesellschaft, der American Chamber of Commerce Germany, Vice President der Republicans Abroad Germany e. V., Treasurer des American German Business Club e. V. sowie im Wirtschaftsrat der CDU.
Anschließend findet ein kleiner Empfang mit weiteren Kontakt-, Gesprächs- und Diskussionsmöglichkeiten statt.
Hinweise
Industrie- und Handelskammer
Frankfurt am Main
Börsenplatz 4
60313 Frankfurt
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Anfahrt mit Pkw: In der Nähe der IHK Frankfurt am Main stehen zwei kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung:
- Parkhaus Börse
- Parkhaus Schillerpassage
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der S-Bahn bis Frankfurt Hauptwache, Ausgang Schillerstraße, Fußweg zur IHK: etwa eine Minute.
Veranstaltungskalender
Derzeit sind keine öffentlichen Events vorhanden.