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Parlamentarischer Abend
Wirtschaft braucht Pflege | Arbeitskraft erhalten, Gesellschaft stärken
Donnerstag, 23.04.2026 | 19:00 - 22:00 (Beginn nach Abschluss Plenarsitzung | Restaurant Beba, Gropiusbau
Moderation Lorenz Maroldt Herausgeber Der Tagesspiegel
Die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz lädt Sie als ruhigen Abschluss eines langen Plenartags ganz herzlich zu einem unterhaltsamen, informativen und kulinarisch spannenden Abend ein.
Grußwort
Franziska Giffey Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe
(Ina Czyborra Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege)
Begrüßung
Andreas Becker Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege, Geschäftsführer
Katharina Zalewski IHK Berlin, Bereichsleitung Bildung, Fachkräfte, Recht & Steuern
Kurzinterviews
Ehrenamtliche der Haltestelle Diakonie | Konrad Müller Diakonie-Bereichsleiter Ehrenamt und Engagement
André Büttner pflegender Angehöriger | Veronika Vahrenhorst Leitung Fachstelle Pflegende Angehörige
Pflegemitarbeiterin Diakonie-Pflegeverbund Berlin | Nora Darmon Bereichsleitung Diakonie-Pflegeverbund Berlin
Geschäftsführer eines Wirtschaftsunternehmens | Katharina Zalewksi IHK Berlin
Wir freuen uns sehr Sie und gerne auch Ihre Büroleitungen an diesem Abend begrüßen zu dürfen und mit Ihnen bei kreativem Flying Buffet des beba-Teams an diesen Themeninseln in den fachpolitischen Austausch zu treten:
Ehrenamt für die Pflege – Pflegende Angehörige – Ambulante Pflege - Stationäre Pflege - Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
Pflege ist kein Kostenfaktor, sondern eine tragende Infrastruktur für die freie Wirtschaft und die gesamte Berliner Stadtgesellschaft. In Berlin erhalten inzwischen rund 212.000 Menschen Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz, 87 Prozent werden zu Hause versorgt. Fast die Hälfte mit Unterstützung ambulanter diakonischer Dienste, überwiegend von An- und Zugehörigen. Sie entlasten die öffentlichen Kassen um einen zweistelligen Milliardenbetrag, der ansonsten als Lohnkosten in der formellen Pflege- und Gesundheitswirtschaft anfallen würde. Diese häusliche, oft ehrenamtlich getragene Pflege stabilisiert Arbeitsmärkte, entlastet Sozialhaushalte und verhindert teurere Heimplätze. Jeder zusätzliche Arbeitstag pflegender Angehöriger, der durch alltags- und pflegeunterstützende Angebote, Beratung, Ehrenamt und gute ambulante Dienste möglich wird, schafft unmittelbare Wirtschaftsleistung und sichert Fachkräfte für die Berliner Unternehmen. Wer Pflege in Berlin stärkt – durch ein Altenhilfestrukturgesetz, durch Bürokratieabbau, Digitalisierung und solide Finanzierung landesfinanzierter Unterstützungsangebote – investiert daher in Standortpolitik, soziale Gerechtigkeit und den Wert der diakonischen Infrastruktur zugleich.
Wir freuen uns auf einen wertvollen Austausch!
Hintergrund Diakonie als sozialwirtschaftlicher Pflegefaktor
In der stationären und ambulanten Pflege inklusive Hospizversorgung zählt die Diakonie mit ca. 30.000 Bewohner:innen und Patient:innen pro Jahr zu den größten freien Trägern. Sie steht für 98 ambulante Pflegedienste und 113 stationäre Pflegeeinrichtungen, 78 Tagespflegen und 28 Hospize bzw. Hospizdienste, sowie 42 Einrichtungen mit Angeboten im Umfeld von Pflege.
Als Dach- und Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege vertritt das Werk die 380 evangelischen Träger mit 1.900 Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsdiensten in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen. Gemeinsam mit ihnen engagiert sich das Diakonische Werk für Teilhabe und Vielfalt und setzt sich im Sinne der Nächstenliebe, des Grundgesetzes und der Werte der Sozialen Arbeit auf landes- und kommunalpolitischer Ebene mit 53.000 haupt- und 40.0000 ehrenamtlichen Mitarbeitenden für benachteiligte und ausgegrenzte Menschen ein.
Veranstaltungsort
GropiusbauNiederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
Deutschland
Koordinaten (Lat, Long):
52.506649, 13.381938
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Hinweise
Nutzen Sie gerne die Anfahrtmöglichkeiten via ÖPNV.