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Zu den Möglichkeiten und Grenzen der Evaluation von Wissenschaftskommunikation

Ein Lunchtalk der Wisskomm Factory Taskforce "Qualität und Impact von Wissenschaftskommunikation"


In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Landschaft der Wissenschaftskommunikation in Deutschland stark weiterentwickelt, insbesondere durch Initiativen wie die PUSH-Initiative großer Wissenschaftseinrichtungen. Die Vielfalt und die Anzahl der Kommunikationsformate haben zugenommen, und das Feld hat sich erheblich professionalisiert. Angesichts der Bedeutung der Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis ist die Förderung qualitativ hochwertiger Wissenschaftskommunikation ein zentrales Anliegen aller Akteure in diesem Bereich. Die zukünftige Ausrichtung sollte darauf abzielen, nicht nur mehr, sondern vor allem besser zu kommunizieren. Die Themen Messbarkeit, Bewertung, Verbesserung und Qualitätssicherung rücken daher verstärkt in den Fokus der weiteren Entwicklung. Während Bestrebungen hin zur Etablierung von Evaluationspraktiken in der Wissenschaftskommunikation noch verhältnismäßig neu sind, haben anderen Felder Evaluationsstandards teilweise schon seit Jahrzehnten etabliert und hierfür Konzepte, Modelle und Methoden entwickelt sowie Erfahrungen in der Evaluationspraxis gesammelt, die auch für die Evaluation von Wissenschaftskommunikation wichtige Impulse liefern können. Diese Aspekte werden im Lunchtalk konstruktiv und kritisch diskutiert. Dabei sollen die folgenden Leitfragen im Fokus stehen:

  • Welche Kriterien, Daten und Methoden verwenden wir, um die Wirkung und Qualität von Wissenschaftskommunikation zu bewerten? Wie sinnvoll sind diese und welche braucht es in der Zukunft für eine produktive Evaluationspraxis?

  • Welche Ziele verfolgen wir durch Evaluation, Messung und Bewertung? Und welche sollten wir besser nicht verfolgen?

  • Welche Erfahrungen wurden bei der Etablierung von Evaluationspraktiken und -standards in anderen Feldern gemacht? Was lässt sich hieraus für die Evaluation von Wissenschaftskommunikation lernen und welche Fehler lassen sich ggf. vermeiden?

Gäste

  • Dr. Sophia Volk, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich

  • Frieder Bürkle, Manager Evaluation und Qualitätssicherung bei der Carl-Zeiss-Stiftung

  • Tobias Dudenbostel, Technopolis Group

Dieser Lunchtalk wird von Ricarda Ziegler (NaWik) und Dr. Benedikt Fecher (WiD) moderiert. 


Ablauf

Die Lunchtalks sind ein niederschwelliges Format, das für Personen konzipiert ist, die sich professionell und wissenschaftlich mit Wissenschaftskommunikation befassen. Dabei werden drei Expertinnen aus Theorie und Praxis eingeladen, die sich mit der Evaluation von Wissenschaftskommunikation und in verwandten Feldern befassen. Sie werden jeweils einen kurzen Impuls (maximal 5 Minuten) geben. Anschließend findet eine moderierte Diskussion von etwa 30 Minuten statt, die in den letzten 15 Minuten für Fragen aus dem Chat geöffnet wird. Die Lunchtalks finden online zur Mittagszeit zwischen 12 und 13 Uhr statt, um eine breite Teilnahme zu gewährleisten.


Der Lunchtalk wird im Rahmen der #FactoryWisskomm und der Taskforce "Qualität und Impact von Wissenschaftskommunikation" veranstaltet. Die Gastgeber dieses Lunchtalks sind Ricarda Ziegler vom Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) und Dr. Benedikt Fecher von Wissenschaft im Dialog (WiD).


Ein Lunchtalk von


         


​​​​​​​im Rahmen der Wisskomm Factory Taskforce "Qualität und Impact von Wissenschaftskommunikation"


        


Teilnehmer

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