Anmeldung beendet

Infos zu den Workshops 

Liebe Teilnehmende,

anbei können Sie aus den Workshop-Beschreibungen die Inhalte entnehmen und Ihre bevorzugte Wahl angeben. Wir werden versuchen, Ihnen die Teilnahme an Ihren präferierten Workshops zu ermöglichen. Herzlichen Dank.


Verbindlich, messbar und wirksam: Verankerung von Gleichstellung im SGB II Zielsteuerungssystem

In dem Workshop werden Handlungsempfehlungen zur stärkeren Verankerung von Gleichstellung im Zielsteuerungssystem des SGB II kompakt vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Klärung des gleichstellungspolitischen Auftrags, die einheitliche Operationalisierung über geschlechterdifferenzierte Kennzahlen sowie die konkrete Umsetzung in den Jobcentern – etwa durch Führung, Daten, Kommunikation, BCA und Genderkompetenz. Ziel des Workshops ist es, die Empfehlungen gemeinsam einzuordnen und ihre Umsetzbarkeit in den unterschiedlichen Strukturen von gemeinsamen Einrichtungen und kommunalen Jobcentern zu reflektieren.


Arbeit ist mehr als nur ein Job – neue Chancen mit dem 13. SGB II–Änderungsgesetz für Langzeitleistungsbeziehende?

Der Workshop "Arbeit ist mehr als nur ein Job – neue Chancen mit dem 13. SGB II–Änderungsgesetz für Langzeitleistungsbeziehende?“ bietet einen gemeinsamen Blick auf die Änderungen nach dem 13. SGB II-Änderungsgesetz bei der Förderung der Aufnahme einer Beschäftigung. Welche Chancen ergeben sich daraus für langzeitarbeitslose / langzeitleistungsbeziehende Menschen?

Im Mittelpunkt stehen Ihre bisherigen Erfahrungen, die Herausforderungen, vor denen Sie stehen und Ihre Ansätze bei der Umsetzung der neuen Möglichkeiten. Wir möchten einen offenen und interaktiven Raum schaffen, in dem Sie Ihre Gedanken teilen, von anderen lernen und sich vernetzen können. Unser Ziel ist es, gemeinsam mehr für die Menschen zu erreichen, die ohne unsere Unterstützung weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.


Wie gelingt Jugendlichen, die ins SGB II kommen, der Ausstieg?

In dem Workshop stellt das IAB Ergebnisse aus einer Analyse zu Jugendlichen, die ins SGB II kommen, vor. Fokus dabei ist, welche Faktoren helfen, das Hilfesystem zu verlassen sowie typische Erwerbsverläufe darzustellen. Daraus ergeben sich eine Reihe Fragen: warum gelingt bspw. der Ausstieg Frauen seltener als Männern? Welche Rolle spielt die Familie? Können Übergangsmaßnahmen, assistierte Ausbildung oder Coaching hilfreich sein? Um solche Fragen zu beantworten, können Ihre Erfahrungen aus der Praxis sehr wertvoll sein. Vielleicht gibt es auch schon kreative Lösungen, die Sie erfolgreich eingesetzt haben.


Arbeit lohnt sich doch!

Andrea Martin, Fachbereichsleiterin des Jobcenters Marburg-Biedenkopf stellt das Projekt „Arbeit lohnt sich doch!“ vor. Die immense Komplexität der Sozialleistungen überfordert viele Ratsuchende und stellt auch die Fachkräfte der Beratung vor große Herausforderungen. Um diesem Dilemma zu begegnen, setzt das Jobcenter Marburg-Biedenkopf gezielt auf verständliche Kommunikation, Schulungen auch der in den arbeitsmarktlichen Unterstützungsangeboten tätigen Coaches und individuelle Rechenhilfen. So wird Beratung zum Schlüssel, um Menschen Orientierung zu geben und das Anreizparadox aufzulösen. Ferner wurde ein interner Rechner entwickelt, mit dem kompetent auf den Betrag zu vorgelagerten Leistungen beraten werden kann. Diese Kompetenz wird auch an die örtlichen Akteure vermittelt.

Teilnehmer

Workshop-Sequenzen


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