Anmeldung

„Trauma und Resilienz im Kontext von Flucht“


Mitarbeiter:innen in Unterkünften oder Beratungsangeboten für Geflüchtete sind häufig mit Personen konfrontiert, die traumatische Situationen erlebt und Traumafolgestörungen entwickelt haben. 


Um ihre Handlungssicherheit in der Beratung und Begleitung dieser Klient:innen zu erhöhen, wird grundlegendes Wissen zu traumatischen Situationen und Traumafolgestörungen vermittelt. Ein Verständnis dieser Vorgänge ist grundlegend, um Verhaltensweisen von traumatisierten Geflüchteten besser einzuordnen und ihnen die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. Zudem werden Schutzfaktoren und erste Handlungshinweise vermittelt.


Die Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten beinhaltet zudem oft ein erhöhte Stressbelastung. Um diese Tätigkeit langfristig auszuüben und dabei gesund zu bleiben, bedarf es einer verstärkten Selbstfürsorge. Diese Fortbildung gibt die Möglichkeit über eigene Stressfaktoren und -reaktionen zu reflektieren und gibt Anregungen für einen selbstfürsorglicheren Umgang damit.


Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen Behörden und Landesbehörden und Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.


Referentin:

Dr. Maria Belz

    Psychologische Psychotherapeutin

    Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V: (NTFN)


Veranstaltung:

16.11.2026 / 09.00 - 13.00 Uhr

Die Veranstaltung wird digital durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.


Organisation:

Ulrike Ottl und  Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen
debug.nord-west@diakonie-os.de 

Teilnahmegebühr:

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der BMBFSFJ-Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird die Veranstaltung für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten. 


Anmeldungen:

Anmeldungen können über das Anmeldeformular auf dieser Webseite vorgenommen werden. Bitte scrollen Sie dazu nach unten. 


Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.

An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG 2.0 - Kontaktstellen hingewiesen, das sowohl von Mitarbeiter:innen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG 2.0-Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.


Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und  wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert. 

Teilnehmer

Sonstiges

Sie müssen der eveeno Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung der Diakonie Osnabrück Stadt und Land gGmbH zustimmen, wenn Sie sich für diese Veranstaltung registrieren möchten.