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Partizipation gilt gemeinhin als wünschenswert und als Qualitätsmerkmal in der pädagogischen Arbeit mit Adressat:innen. Aber wer ist anwesend und wird trotzdem nicht gesehen und gehört? Der Vortrag zeigt, wie Beteiligungsformate stillschweigend bestimmte

Mädchen* als Teilnehmende voraussetzen: Sie laden formal alle ein, ermöglichen aber nur wenigen die Teilnahme. Außerdem geht er der Frage nach, was geschieht, wenn Mädchen* Ausschlüsse benennen, und welche Bilder „gelungener Beteiligung“ Einrichtungen selbst erzeugen.


Im Workshop werden die Perspektiven anhand von Fallvignetten aus biographischen Interviews oder eigenen Beispielen betrachtet, wie

Mädchen* in pädagogischen Räumen entlang unterschiedlicher Differenzlinien sichtbar oder unsichtbar gemacht werden und welchen Rolle Fachkräfte dabei spielen. Ziel ist es, unmarkierte Normen im eigenen Arbeitsfeld zu erkennen, auch leise Formen von Handlungsmacht als Beteiligung wahrzunehmen und Ansatzpunkte zu entwickeln, wie Einrichtungen Beteiligung für unterschiedliche Mädchen* ermöglichen können, statt sie nur anzubieten.

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