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FOSS einsetzen ist eine Sache. Wissen, was man da eigentlich einsetzt – eine andere. Sobald Open-Source-Komponenten in ein Produkt einfließen, entstehen Pflichten: Lizenzbedingungen müssen eingehalten werden, Sicherheitslücken müssen erkannt und bewertet werden, und gegenüber Kunden oder Behörden braucht es zunehmend Transparenz darüber, welche Software in einem Produkt steckt. Wer das manuell versucht zu überblicken, verliert schnell den Faden.Das MeetUp am 14. Oktober zeigt, wie Werkzeuge diesen Prozess greifbar machen. Zentrales Thema ist die Software Bill of Materials – kurz SBOM: Was steckt darin, warum wird sie zum Standard, und wie erstellt man sie mit frei verfügbaren Tools? Daneben geht es um Lizenz-Compliance: Welche Aspekte müssen überhaupt geprüft werden, und wo helfen Werkzeuge dabei konkret weiter? Und schließlich um Security: Wie lassen sich bekannte Schwachstellen in genutzten FOSS-Komponenten systematisch erkennen und bewerten?
Im Fokus stehen Open-Source-Werkzeuge – das beschriebene Vorgehen funktioniert aber genauso mit kommerziellen Lösungen. Wer bereits erste Compliance-Prozesse aufgebaut hat und wissen will, wie andere Unternehmen das angehen, bekommt hier konkrete Anknüpfungspunkte. Und wer noch ganz am Anfang steht, ebenfalls.