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Fortbildungsreihe für Multiplikator*innen 2026: „Dekoloniale (Bildungs-)praxis - eine Suche“"

Dekoloniale Bildung und dekoloniale Zukunft

Mittwoch, 30.09.26, 17.15 - 19.45 Uhr

online

In dieser Einheit der Reihe „Dekoloniale (Bildungs-)praxis – eine Suche” werden wir uns mit dekolonialen Debatten und Erfahrungen aus Lateinamerika, deren historischen Kontexten und ihrem Bezug zur Bildung und ihren wichtigen Thesen befassen. In der Begegnung mit Andrés Fonseca und dem Praxisbeispiel „Universidad del Futuro” aus Kolumbien werden neue dekoloniale Perspektiven greifbarer werden und in die eigene Bildungspraxis übersetzt.

Die Veranstaltung findet teilweise auf spanisch mit Übersetzung ins Deutsche statt.

Referent*innen:

  • Andrés Fonseca, Gründer der „Universidad del Futuro“ (Die Universität der Zukunft) in Bogotá, Kolumbien, stellt dekoloniale Ansätze seiner selbstorganisierten pädagogischen Praxis der Zivilgesellschaft vor. Derzeit ist er Dozent im Bereich „Kunst, Ethik und Politik" und Mitglied der Gruppe „Kunst und Friedensbildung“ sowie des akademischen Teams des CEPAZ, wo er an der Moderation der Radiosendung „Pázala Voz“ mitwirkt.
  • Rocío Rueda Ortiz, Mitarbeiterin des Programms Bildung trifft Entwicklung/EPiZ, ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin mit langjähriger Erfahrung als Dozentin an der Nationalen Pädagogischen Universität in Bogotá, Kolumbien, wo sie auch tätig ist. Sie arbeitet unter anderem in Forschungsprojekten mit Indigener Bevölkerung, Frauen, Jugendlichen und Lehrkräften. Sie ist Illustratorin und hat verschiedene Bilder und Materialien im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung gestaltet.

Die Fortbildungsreihe „Dekolonialität in der (Bildungs-)praxis – eine Suche“ gibt dekoloniale Impulse um praxisorientiert die eigene Bildungsarbeit und politisches Engagement für eine gerechtere Welt zu reflektieren. Die Reihe will die fortbestehenden „kolonialen Denkmuster, Konzepte und Diskurse, sowie die auf ihnen aufbauenden […] Machtstrukturen und Praktiken“ (vgl. Ferreira 2023) bewusst machen. In einem Transferprozess in die eigene (Bildungs-)praxis werden Handlungsmöglichkeiten des Engagement für eine global gerechte Welt dekolonial reflektiert, sowie Strategien einer intersektionalen, macht- und rassismuskritischen Bildungsarbeit (weiter-)entwickelt.

Die Impulse der Fortbildungen richten sich an Lehrkräfte, Bildungsreferent*innen und Multiplikator*innen aus Projekten Globalen Lernens/der BNE, ehren- oder hauptamtlich Engagierte aus (post-)migrantischen Organisationen, junge Initiativen und Organisationen in Baden-Württemberg und darüber hinaus.

Diese Fortbildungsreihe der "LernWeltenWerkstatt" ist ein Angebot des DEAB e.V., in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen. Sie findet im Rahmen des Projektes "Solidarität.MACHT.Zukunft" statt, gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL aus Mitteln des BMZ und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

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Wir möchten, dass sich alle Teilnehmenden bei der Fortbildung wohl fühlen können. Wir unterstützen Sie gerne. Im Nachrichtenfeld besteht die Möglichkeit, uns eine Nachricht zukommen zu lassen - z.B. wenn Unterstützung im Sinne von Barrierefreiheit oder andere Unterstützung benötigt wird, die wir im Vorfeld organisieren können.

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