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Fortbildungsreihe für Multiplikator*innen 2026: „Dekoloniale (Bildungs-)praxis - eine Suche“"

Klimareparationen: Zwischen Verantwortung, Gerechtigkeit und Handeln

Mittwoch, 04.11.26, 17.15 - 19.45 Uhr

online

Die Klimakatastrophe ist keine Naturkatastrophe. Sie ist das Ergebnis historischer und gegenwärtiger Machtverhältnisse, kolonialer Ausbeutung und eines auf Wachstum und Profit ausgerichteten Wirtschaftssystems. Sie trifft nicht alle gleich und sie wurde auch nicht von allen gleichermaßen verursacht. Klimareparationen sind weder Hilfe noch Wohltätigkeit. Sie sind ein Instrument, um die Ursachen der Krise anzugehen. In dieser Einheit der Reihe „Dekoloniale (Bildungs-)praxis – eine Suche” werden wir unter anderem den Fragen nachgehen: Wie können wir das Thema Klimareparationen in unserer (dekolonialen) Bildungsarbeit beleuchten? Welche Strategie(n) stecken hinter dem Konzept, wessen Positionen werden hier sichtbar?

Veranstalter: DEAB e.V./ Projekt Solidarität.MACHT.Zukunft, Fachbereich GLOBAL der NaturFreunde Baden-Württemberg e.V. 

Referenten:

    • Divij Kapur, Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.

Divij hat Entwicklungsstudienin Bangalore, Indien studiert. Sein Interesse liegt in den Überschneidungen zwischen sozial-ökologischen Krisen, Kolonialismus, Kapitalismus und globaler Entwicklung mit einem Fokus auf Nord-Süd-Perspektiven.

    • Kai Kuhnhenn, Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.

Kai arbeitet im Querschnittsbereich Klimagerechtigkeit, Degrowth und utopischen Zukunftsvisionen. Sein nerdiges Steckenpferd sind Wachstumsannahmen in Energie- und Klimaschutzszenarien und was das mit kapitalistischem Realismus zu tun hat. 

Die Fortbildungsreihe „Dekolonialität in der (Bildungs-)praxis – eine Suche“ gibt dekoloniale Impulse um praxisorientiert die eigene Bildungsarbeit und politisches Engagement für eine gerechtere Welt zu reflektieren. Die Reihe will die fortbestehenden „kolonialen Denkmuster, Konzepte und Diskurse, sowie die auf ihnen aufbauenden […] Machtstrukturen und Praktiken“ (vgl. Ferreira 2023) bewusst machen. In einem Transferprozess in die eigene (Bildungs-)praxis werden Handlungsmöglichkeiten des Engagement für eine global gerechte Welt dekolonial reflektiert, sowie Strategien einer intersektionalen, macht- und rassismuskritischen Bildungsarbeit (weiter-)entwickelt.

Die Impulse der Fortbildungen richten sich an Lehrkräfte, Bildungsreferent*innen und Multiplikator*innen aus Projekten Globalen Lernens/der BNE, ehren- oder hauptamtlich Engagierte aus (post-)migrantischen Organisationen, junge Initiativen und Organisationen in Baden-Württemberg und darüber hinaus. 

Diese Fortbildungsreihe der "LernWeltenWerkstatt" ist ein Angebot des DEAB e.V., in Kooperation mit verschiedenen Partner*innen. Sie findet im Rahmen des Projektes "Solidarität.MACHT.Zukunft" statt, gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL aus Mitteln des BMZ und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

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