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Menschen, die in extremistischen Bewegungen involviert sind, weisen häufig einen hohen Identifikationsgrad mit spezifischen Überzeugungen und Vorstellungen auf. Diese Einstellungen werden oft so starr vertreten und verteidigt, dass offene Diskussionen darüber kaum noch möglich erscheinen. Jonas Bolduan wird sich im Rahmen der Veranstaltung mit den Funktionsweisen fanatischen Denkens befassen und der Frage nachgehen, inwiefern psychopathologische Konzepte zu einem erweiterten Verständnis des Phänomens beitragen können? Anschließend werden psychodynamische Konzepte dahingehend diskutiert, inwiefern sie die Genese und Besonderheiten dieses Phänomens darstellen können. Auf dieser Grundlage wird ein Austausch mit den Teilnehmenden zur Konzeption des Phänomens und Konsequenzen in der praktischen Arbeit angestrebt.