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Die Podiumsdiskussion „Feministische Stadtplanung“ setzt sich mit den Auswirkungen gesellschaftlicher Strukturen auf Planung, Gestaltung und Nutzung urbaner Räume auseinander. Aufbauend auf den vorangegangenen Stadtspaziergängen werden konkrete räumliche Situationen analysiert und hinsichtlich Zugänglichkeit, Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität sowie Teilhabe unterschiedlicher Nutzergruppen reflektiert.
Im fachlichen Input wird der Begriff Feminismus kontextualisiert und in Bezug zur Stadtplanung gesetzt. Dabei werden Fragen nach Gleichberechtigung, Zugang zu Ressourcen sowie Entscheidungsprozessen in der Planung diskutiert. Die Beiträge der Referentinnen beleuchten, inwiefern planerische Entscheidungen bestehende soziale Ungleichheiten verstärken oder abbauen können und welche Ansätze zu einer inklusiveren und bedarfsgerechteren Gestaltung von Stadträumen beitragen.
Die anschließende moderierte Diskussion dient dem fachlichen Austausch zwischen Expertinnen und Teilnehmenden. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, bestehende Planungsansätze kritisch zu hinterfragen und Impulse für eine integrative Planungspraxis zu entwickeln. Die Veranstaltung fördert damit die Sensibilisierung für soziale Dimensionen in der Stadtplanung und stärkt die Kompetenz zur Berücksichtigung vielfältiger Nutzerbedürfnisse im beruflichen Kontext.
Uhrzeit: 19:15–21:00 Uhr
Ort: Danneckerstr. 54, Haus der Architektinnen und Architekten, Stuttgart
Referentinnen: Sarah Thiel (Uni Stuttgart, Theorien und Methoden der Stadtplanung, Städtebau-Institut), Vera Krimmer (Landeshauptstadt Stuttgart, Stadtentwicklungsplanerin Gender Planning), Jana Melber (Netzwerk Architektinnen), Helen Koch (AKBW, Kulturanthropologin)
Weitere Infos finden Sie hier: Jane's Walk Stuttgart: AKBW Architektenkammer Baden-Württemberg