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24. September 2026 | 19:30 Uhr
Haus der Architektinnen und Architekten Stuttgart

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Planungs- und Entwurfsprozess. Doch ist sie lediglich ein neues Werkzeug – vergleichbar mit der Einführung von CAD – oder verändert sie langfristig auch das kreative Selbstverständnis von Architektinnen und Architekten?

Während KI bereits heute bei der Optimierung von Flächen, der Prüfung von Regelwerken oder wirtschaftlichen Parametern große Potenziale bietet, stellen sich insbesondere im gestalterischen Bereich grundsätzliche Fragen. Architektur entsteht schließlich nicht allein durch die Erfüllung messbarer Anforderungen. Raumbildung, Proportion, Materialität, Licht, Blickbeziehungen, städtebauliche Einfügung und der Umgang mit dem konkreten Ort beruhen auch auf individuellen gestalterischen Entscheidungen und kulturell gewachsenen Qualitätsvorstellungen.

Was geschieht, wenn KI zunehmend auch in diese Bereiche eingreift? Können ästhetische und räumliche Qualitäten algorithmisch erzeugt werden? Welche Aufgaben kann KI sinnvoll übernehmen – und wo braucht es weiterhin die eigenständige kreative Leistung der Planenden?

Darüber diskutieren beim Hohenheimer Gespräch Vertreterinnen und Vertreter aus Architektur, Theorie, Forschung und Praxis.

Moderation:
Christian Holl, frei04-publizistik, Geschäftsführer BDA Hessen

Podium:
Ulrich Blum, Zaha Hadid Architects, London 
Jürgen Bartenschlag, Sauerbruch Hutton Architects 
Prof. Dr. Sandra Meireis, TU Darmstadt, Fachgebiet Architekturtheorie und -Wissenschaft 
Prof. Thomas Wortmann, ICD, Universität Stuttgart

Fortbildungsstunden sind beantragt.