Jenni Holtz, 14 East

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Einsteiger:innen Workshop im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Antirassistische Arbeit ist ein zentraler Bestandteil von Friedensarbeit. Denn Rassismus wirkt als strukturelle Gewalt fort und stabilisiert Ungleichheit, Ausgrenzung und Unterdrückung. Das Transferzentrum Frieden Augsburg versteht Friedensarbeit daher nicht nur als Konfliktbearbeitung, sondern als aktives Hinterfragen gesellschaftlicher Macht- und Normverhältnisse. Der Workshop bietet einen Einstieg in das Konzept des Kritischen Weißseins (Critical Whiteness). Im Fokus stehen dabei nicht die von Rassismus betroffenen Menschen, sondern die Frage, warum Weißsein als „normal“ gilt. Diese Normalität hat einen ganz konkreten Ursprung im europäischen Kolonialismus und bringt deshalb Vorteile für manche und Nachteile für andere. So (re-)produziert diese unsichtbare Norm kontinuierlich rassistische Strukturen. Kritisches Weißsein bedeutet, die eigene gesellschaftliche Position als weiße Person zu reflektieren, um zu verstehen, wie Rassismus funktioniert und wie Verantwortung übernommen werden kann.

Der Workshop richtet sich an weiß positionierte, interessierte Personen, die offen für selbstkritische Reflexions- und Veränderungsprozesse sind. Er eignet sich sowohl für Einzelpersonen als auch für Akteur*innen aus NGOs, Trägern, Stadtverwaltung, Bildungseinrichtungen oder zivilgesellschaftlichen Organisationen, die erste Impulse für einen rassismuskritischen Organisations- oder Praxisprozess suchen.

 

Wann: 17.03.2026, 17:30–20:30 Uhr

Wo: Karo10, Karolinenstraße 10 86150

Mit: Kharis Ikoko & Christina Pauls


​​​​​​​Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings bitten wir bei kurzfristiger Nichtteilnahme um eine Absage per E-Mail, sodass Plätze von der Warteliste vergeben werden können. 

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