Workshop 1: „Ohne Worte in Verbindung – Sehende Begleitung bei Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen“ - Selina Wiedermann
Dieser Workshop soll praxisnah die klassischen nonverbalen Techniken der sehenden Begleitung vermitteln und diese erlebbar machen. Es gibt die Möglichkeit die Techniken selbst zu erleben und auch an andere zu vermitteln. Aufbauend darauf, sollen gemeinsam neue Ansätze entwickelt werden, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen zugeschnitten sind. Ziel ist es, Sicherheit im Einsatz der nonverbalen Techniken der sehenden Begleitung zu gewinnen und individuelle Lösungen bzw. Abwandlungen für den eigenen Alltag mitzunehmen.
Workshop 2: "Der körperlich-taktile Ansatz in der Praxis - Herausforderungen für Mitarbeitende" - Stefanie Tröster
Verstehen und verstanden werden bildet die Grundlage jeder Kommunikation – doch was geschieht, wenn Lautsprache nicht ausreicht und Hören oder Sehen eingeschränkt sind? Der Workshop bietet einen Einblick in den körperlich-taktilen Ansatz, bei dem Hände und Körper die Funktion von Augen und Ohren übernehmen.
Durch praktische Erfahrungen und Selbsterprobung wird diese besondere Form der Kommunikation erlebbar gemacht und ein Verständnis dafür entwickelt, was einen kompetenten Kommunikationspartner auszeichnet.
Workshop 3: "Videoanalyse mit dem Schwerpunkt taktile Kommunikation" - Anna Reichhoff
In diesem Workshop geht es um das „Circle Model on Tactile Language“ und wie es bei der Videoanalyse verwendet werden kann. Das Modell wurde vom Nordic Welfare Center entwickelt. Ziel des Modells ist es, taktile Kommunikation zu analysieren, zu erkennen und individuell darauf einzugehen. Im Workshop wird zunächst ein Einblick in die einzelnen Elemente des Kreismodells gegeben. Anschließend wird unter Verwendung des Modells gemeinsam ein Video analysiert. Ziel des Workshops ist es, den Blick auf Formen taktiler Kommunikation zu richten und die Videoanalyse als Hilfsmittel zu erleben, um diese zu erkennen.