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Komplikationen in der dentalen Implantologie und deren Vermeidung


Komplikationen in der dentalen Implantologie stellen nach wie vor eine klinische Herausforderung dar und können den langfristigen Erfolg implantologischer Versorgungen beeinträchtigen. Neben patientenbezogenen und chirurgischen Faktoren spielt die Implantatgeometrie eine entscheidende Rolle bei der Prävention biologischer und technischer Komplikationen. 

Der Vortrag beleuchtet den Einfluss moderner Implantatdesigns auf Primärstabilität, Knochenregeneration und periimplantäre Gewebegesundheit. Anhand klinischer Beispiele werden Strategien zur Vermeidung von Komplikationen vorgestellt.


Referent

Prof. Dr. med. dent. Sameh Attia, M. Sc.

ist Fachzahnarzt für Oralchirurgie und seit September 2024 Professor und Lehrstuhlinhaber für Oralchirurgie und Oralmedizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Nach dem Studium der Zahnmedizin an der Universität Alexandria begann er seine klinische und wissenschaftliche Laufbahn in Deutschland im Jahr 2007 an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Gießen. Dort war er über viele Jahre in Klinik, Forschung und Lehre tätig und entwickelte ein breit gefächertes oralchirurgisches und oralmedizinisches Profil. Neben der Anerkennung als Fachzahnarzt für Oralchirurgie promovierte er zum Dr. med. dent. und erwarb mit einem internationalen Masterstudium (Applied Scientific Dental/Medical Education and Research) zusätzliche hochschuldidaktische und wissenschaftliche Qualifikationen. Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der Oralchirurgie und Implantologie, insbesondere in der Versorgung komplexer und medizinisch kompromittierter Patientinnen und Patienten. 

Prof. Attia verbindet moderne, patientenorientierte Zahnmedizin mit universitärer Forschung und Lehre. Seine wissenschaftlichen Interessen umfassen unter anderem die dentale Implantologie, regenerative Verfahren sowie die systemischen Zusammenhänge zwischen oraler und allgemeiner Gesundheit.


Moderation


Dr. Dr. Markus Tröltzsch

ist Facharzt für Mund‑, Kiefer‑ und Gesichtschirurgie sowie Oralchirurg. Nach seiner Tätigkeit als Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Mund‑, Kiefer‑ und Gesichtschirurgie der Universitätsmedizin Göttingen führt er heute gemeinsam mit seinem Bruder das Zentrum für Zahn‑, Mund‑ und Kieferheilkunde in Ansbach.

Neben seiner klinischen Arbeit engagiert er sich aktiv in verschiedenen Fachgesellschaften. Als Vorsitzender der Akademie Praxis und Wissenschaften (APW) der DGZMK prägt er die Weiterentwicklung der Zahnmedizin. Darüber hinaus ist er ein gefragter Referent und Autor zahlreicher Publikationen, insbesondere im Bereich der Augmentationschirurgie sowie an der Schnittstelle zwischen Medizin und Zahnmedizin.




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