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Mit seiner Aussage, rund 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer*innen sollten in den kommenden drei Jahren zurückgeführt werden, hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Debatte um Abschiebungen nach Syrien weiter angeheizt. Die Forderung steht exemplarisch für eine zunehmend enthemmte politische Diskussion, in der pauschale Rückführungsfantasien in den Vordergrund rücken, während die konkrete Situation der Betroffenen und die tatsächliche Rechtslage aus dem Blick geraten.

Die Veranstaltung gibt eine rechtliche Einordnung der aktuellen Entwicklungen rund um Asylverfahren und mögliche Widerrufsverfahren bei syrischen Schutzsuchenden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer von der aktuellen BAMF-Praxis und der politischen Debatte tatsächlich betroffen ist, welche Entscheidungen derzeit zu erwarten sind und welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen. Außerdem geht es darum, was Betroffene tun können, um ihren Aufenthalt zu sichern.

Die Veranstaltung richtet sich an ehrenamtliche Berater*innen mit wenig Vorwissen im Asyl- und Aufenthaltsrecht und möchte eine verständliche, politische und praxisnahe Einordnung bieten.

Die Veranstaltung wird auf Deutsch stattfinden.

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