Begleitveranstaltung zum Gedenken an die Opfer von Patient*innenmord und Zwangssterilisation im Nationalsozialismus
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich zu der diesjährigen Veranstaltung Gedenktag T4 in Berlin ein, bei der wir der Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde gedenken.
In diesem Jahr diskutieren wir über das Bild, das rechtsextreme Akteur*innen heute von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen zeichnen. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, wie wichtig die Auseinandersetzung damit ist.
Die Veranstaltung findet statt am Freitag, den 4. SEPTEMBER 2026
im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, in 10963 Berlin
von 11:00 - 13:45 Uhr
Detaillierter Ablauf:
ab 11.00 Uhr
Imbiss und Raum für Gespräche
12.00 Uhr
Grußwort Topografie des Terrors
Begrüßung durch Kontaktgespräch Psychiatrie und Ruth Fricke Stiftung
12.10 - 13.45 Uhr
Offene Fishbowl-Diskussion (Moderation: Azize Kasberg)
Jürgen Dusel – Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Martina Heland-Graef – Ruth Fricke Stiftung
Prof. Dr. Thomas Beddies – Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
Hannah Bischof – Nachfahrin und Malerin
Dr. med. et phil. Samuel Thoma – Immanuel Klinik Rüdersdorf
14.00 Uhr
Gang in Stille
Wir gehen mit Plakaten gemeinsam zum Gedenkort für die Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde.
Der Förderkreis Gedenkort T4 e.V. lädt gemeinsam mit Herr Dusel um 14.30 Uhr zu einer Gedenkstunde mit Kranzniederlegung in die Tiergartenstraße 4 ein. Im Anschluss findet in der Nähe das weitere Programm bis ca. 17:30 Uhr statt. Aktuelle Informationen finden Sie demnächst im Blog unter: www.gedenkort-t4.eu
Die Gedenkveranstaltung wird veranstaltet von den Verbänden des Kontaktgesprächs Psychiatrie.