Anmeldung (noch 60 verfügbar)
Info
Eine „paradiesische“ Gartenlesung erwartet die Besucher*innen von „Etwas im Busch“. Es ist nach „In Beeten und Bäumen“ und „Wurzeln schlagen“ die dritte Gartenlesung des Chawwerusch Theaters. Ensemblemitglied Felix S. Felix bringt in Privatgärten und Parks Musik und kleine Szenen rund um die Gartenwelt zu Gehör. Mit von der Partie ist diesmal Schauspielerin und Figurenspielerin Claudia Olma. Die beiden erzählen, spielen und singen von einer lebensprallen, paradiesischen Gartenwelt und den Bedrohungen, die hinter dem Zaun lauern. Rosa und Jasmin, die beiden Gärtnerinnen, beobachten erst mit Schrecken, was da aus dem Vorgarten eines Nachbarn bedrohlich zu wuchern beginnt und entwickeln dann einfallsreiche Ideen, um das Unheil aufzuhalten. Aber das ist nur eine Geschichte, die in „Etwas im Busch“ erzählt wird. In einem anderen Text melden sich Gartenwerkzeuge zu Wort, denn sie fürchten um ihre Existenz. Oder ein graues Männlein und Rosmarin werden besungen und sogar ein Froschkonzert wird veranstaltet. Kein Zweifel: In diesem poetischen Programm geht es um beseelte und belebte Gärten, die beschützt werden müssen. Da nicken sich die Bäume zu, Ameisen finden eine Ritze, um ins Haus zu gelangen, in einer Handvoll Erde wimmeln und wuseln Milliarden Lebewesen und melden sich kritisch zu Wort. In Annis Garten, einem Streifen Erde aus purem Gold, steht eine Tulpenarmee in Reih und Glied, chancenlos gegen die Welt da draußen. Die lautstark verkündete Meinung von Mitmenschen ist nicht immer willkommen. In „Etwas im Busch“ ist es aber keine menschliche Instanz, die Ratschläge gibt. Wer könnte schon einem Spulwurm widersprechen, wenn er auf pfälzisch Anweisungen zur Aufbesserung des Bodens gibt: „Dein Gaade muss widder wie än Schwamm funktioniere. Weg mit deim Zierrase und her mit ännere Thymianwies. Rhododendron raus un Wildstaude nei!“ Ein Blatt schwebt, begleitet von verträumten Klängen über das Publikum, ein Schmetterling ruht sich auf einem Zaun aus. Er ist das strukturierende Element der kleinen Spielfläche in den Gärten (Bühnenbau: Klaus Barth). Ein Zaun gibt Struktur, kann aber auch trennen. Durch einen Zaun kann man heimlich auf die andere Seite schauen. Im Stück gibt er vielem Halt, was in die Höhe wachsen oder gesehen werden will: Schmetterlingen, Riesenblättern und magischen Gartenwesen. Eindrucksvolle visuelle Highlights entstehen durch die großen, von Claudia Olma selbstgeschaffenen und bespielten Figuren.
Stückdauer ca. 70 Min., zzgl. Pause
Es spielen, lesen und singen: Felix S. Felix, Claudia Olma
Regie, Fotos und Produktionsleitung: Walter Menzlaw
Dramaturgie: Sieglinde Eberhart
Bühnenbau: Klaus Barth
Figurenbau: Claudia Olma
Für Speisen und Getränke sorgt das Team vom Erbacher Hof. Eigene Verpflegung und Getränke können nicht mitgebracht werden
In Kooperation mit der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz aus Mitteln der „Aktion Grün“.
Veranstaltungsort
Erbacher HofHauptstr. 39
55595 Burgsponheim
Deutschland
Koordinaten (Lat, Long):
49.834183, 7.716064
Karte anzeigenRoutenplanung
Hinweise
https://www.weingut-erbacher-hof.de/
Familie Erbach • Hauptstraße 39 • 55595 Burgsponheim • 06758 803187 • weingut-erbacher-hof@gmx.de
