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Herzlich Willkommen zur Anmeldung zur Veranstaltungsreihe "Soziale Arbeit im und am Arbeitsmarkt: Profession und gesellschaftliche Teilhabe" im Wintersemester 26/27 an der Fakultät für Sozialwissenschaften.

Wie gestaltet Soziale Arbeit den Zugang zum Arbeitsmarkt? Welche Bedingungen prägen die Arbeit von Fachkräften? Und wie kann gesellschaftliche Teilhabe durch Arbeit gestärkt werden?

Die Ringvorlesung der Fakultät für Sozialwissenschaften im Wintersemester 2026/27 richtet den Blick auf Herausforderungen und Perspektiven des Arbeitsmarktes für die Profession der Sozialen Arbeit. In vier Vorträgen präsentieren Wissenschaftler*innen neue Forschungsergebnisse zu Arbeitsbedingungen in Sozialberufen, Entwicklungen der Schulsozialarbeit, der Qualifizierung internationaler Fachkräfte sowie innovativen Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in der Großregion.

Je nach Interesse können Sie sich auf der folgenden Seite für ein oder gleich mehrere Themen anmelden. Jede Veranstaltung bietet Einblicke in ein aktuelles Forschungsprojekt und lädt zur Diskussion über zentrale Entwicklungen, Herausforderungen und erste Ergebnisse ein. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht bei einem Getränk Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.

 

Zu den Einzelterminen:

10.11.2026  18-19:30 Uhr, Forum (11.02.10) 
Arbeitsbedingungen in Sozialberufen – Bessere Arbeitsbedingungen durch eine Stärkung der Tarifautonomie? 

Das Forschungsprojekt „Arbeitsbedingungen in Sozialberufen“ stellt Ergebnisse zur rechtlichen Gestaltung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Sozialberufen vor und diskutiert konkrete Reformoptionen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie die Tarifautonomie in der Sozialwirtschaft gestärkt und die Refinanzierung tarifvertraglicher Arbeitsbedingungen gesichert werden kann. 


15.12.2026 18-19:30 Uhr, Forum (11.02.10) 
Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich 

Das Forschungsprojekt „Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich“ präsentiert Ergebnisse zu den bundesweiten Rahmenbedingungen und Steuerungsstrukturen in der Schulsozialarbeit und diskutiert deren Bedeutung für das professionelle Handeln der Fachkräfte. Im Fokus stehen rechtliche und finanzielle Grundlagen sowie die organisatorische Ausgestaltung des Arbeitsfelds in den Bundesländern sowie Fragen der Zusammenarbeit verschiedener Akteure am Ort Schule. Zudem werden zentrale Herausforderungen der Schulentwicklung, etwa im Kontext von Ganztagsschule und Multiprofessionalität, aufgegriffen. Ziel ist es, die Ergebnisse des Forschungsprojekts gemeinsam mit Wissenschaft, Praxis und Politik zu diskutieren und daraus Impulse für die Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit abzuleiten.


12.01.2027 18-19:30 Uhr, Forum (11.02.10) 
Qualifizierung und Anerkennung internationaler Fachkräfte – Die Praxisprojekte INAQUA und BBQ Pflege 

Die Gewinnung internationaler Fachkräfte gilt als eine wichtige Antwort auf den Fachkräftemangel – mit der Anwerbung allein ist erfolgreiche berufliche Integration jedoch nicht erreicht. Fragen der Anerkennung und Qualifizierung treffen auf sprachlich-kommunikative Anforderungen, betriebliche Strukturen, aufnehmende Teams und unterschiedliche Bildungs- und Berufserfahrungen.

Am Beispiel der Anwendungsprojekte INAQUA und BBQ Pflege wird gezeigt, wie die htw saar gemeinsam mit Praxispartnern solche Herausforderungen aufgreift. Während INAQUA internationale Fachkräfte auf ihrem Weg zur beruflichen und akademischen Anerkennung begleitet und Fach-, Sprach- und Praxiskompetenzen miteinander verzahnt, richtet BBQ Pflege den Blick stärker auf die Organisationen und Teams, in denen Integration tatsächlich stattfindet.

Der Vortrag diskutiert, welchen Beitrag anwendungsorientierte Hochschulprojekte an der Schnittstelle von Forschung, Qualifizierung und Praxisentwicklung leisten können. Zugleich wird gefragt, welche Rolle die Soziale Arbeit bei der Begleitung internationaler Fachkräfte und bei der Gestaltung von Teilhabe, Integration und organisationalen Veränderungsprozessen übernehmen kann.


02.02.2027 18-19:30 Uhr, Forum (11.02.10) 
INCLUREG Inklusion am Arbeitsmarkt: Menschen mit Behinderungen in der Großregion 

Das Projekt INCLUREG zielt auf die Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in der Großregion. Im Fokus stehen die Systeme geschützter Beschäftigung in den jeweiligen Ländern. Diese sind mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert, ihre Rolle neu zu definieren und sich stärker als Brücke in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen. Zugleich stehen die Werkstätten für behinderten Menschen durch den digitalen Wandel und wirtschaftliche Transformationsprozesse vor der Herausforderung, den Wegfall von „klassischen“ Tätigkeiten zu begegnen und neue Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen. Das Projekt INCLUREG will über Studien, die Durchführung von Pilotversuchen zum Einsatz digitaler Assistenzsysteme sowie die Entwicklung eines gemeinsamen Schulungsprogramms die bisherigen Tätigkeiten von Menschen mit Behinderung erweitern und ihre Arbeitsfähigkeit verbessern. Der Vortrag präsentiert Ergebnisse zur vergleichenden Analyse der Werkstattsysteme in Großregion sowie zu Befragung von Unternehmen und Verbänden zu Integrationsproblemen insbesondere beim Übergang aus Werkstätten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Zudem werden Potenziale digitaler Technologien für neue oder verbesserte Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung an Arbeit ausgelotet. Ziel ist es, Impulse für die Weiterentwicklung inklusiver Beschäftigungsstrukturen und Werkstätten grenzübergreifend anzustoßen.





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