Die "Ehre seines Vaterlandes" zu mehren.
Frühneuzeitliche Geschichtsschreiber und ihr Blick auf die Oberlausitz, die Habsburgermonarchie und das Heilige Römische Reich
THEMENABEND im Vorfeld der internationalen Konferenz „Die Oberlausitz unter den Habsburgern 1526–1635 Politik - Wirtschaft - Konfession"
Programm
Referent Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Joachim Bahlcke
Abteilungsleiter Geschichte der Frühen Neuzeit am Historischen Institut der Universität Stuttgart
Was Menschen als Heimat empfanden, welcher Region sie sich zugehörig fühlten und wie Grenzen wahrgenommen wurden, war stets von vielen Faktoren abhängig. Dies soll am Beispiel der Oberlausitz illustriert werden, einem Territorium in der Mitte Europas, das vor 1800 als Teil verschiedener Herrschaftsbildungen wahrgenommen werden konnte. Mit der Identität eines Raumes befassten sich vor allem Geschichtsschreiber, die allerdings in der Vergangenheit nicht anders als in der Gegenwart eigene Interessen bei ihren Deutungen verfolgten.
Moderation Dr. Hartmut Jentsch | Lusatia-Verband e.V.
Begrüßung Gregor Schaaf-Schuchardt | Vorstandsvorsitzender der Stiftung IBZ St. Marienthal
Dr. Gabriele Lang | Vorsitzende Lusatia-Verband e.V.
Begrüßung und Vorstellung des Referenten
PD Dr. phil. habil. Volker Dudeck | Lusatia-Verband e.V.
Fachvortrag
Anfragen und Diskussion
Schlusswort PD Dr. phil. habil. Volker Dudeck | Lusatia-Verband e.V.