IUTA e.V.

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Wie gelingt die digitale Transformation in der Laborwelt - Praxisbeispiele aus der Routine treffen auf große Vision!

Die Fachtagung „Wie gelingt die digitale Transformation in der Laborwelt – Praxisbeispiele aus der Routine treffen auf große Vision!“ zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Labore den Weg in eine durchgängig digitale Zukunft erfolgreich gestalten können. In drei aufeinander aufbauenden Sessions werden die wesentlichen Bausteine einer modernen digitalen Laborinfrastruktur vorgestellt.

Jede Session wird mit einem einleitenden Impulsvortrag eröffnet, der die fachlichen Grundlagen und den aktuellen Stand der Entwicklung vermittelt. Anschließend werden spezifische Themen und Praxisbeispiele in weiteren Kurzvorträgen vertieft. Dabei kommen sowohl Laboranwender als auch Hersteller von Hard- und Software zu Wort und beleuchten die Herausforderungen und Lösungsansätze aus ihren jeweiligen Perspektiven. Den Abschluss jeder Session bildet eine Paneldiskussion, in der die Teilnehmenden ihre Fragen direkt an die Referierenden richten und gemeinsam aktuelle Fragestellungen diskutieren können.

Die erste Session „Das Labor der Zukunft entsteht nur gemeinsam: Von QI Digital zum Digital LabHub“ beleuchtet den Weg der digitalen Qualitätssicherung. Dabei stehen unter anderem Themen wie die eAttestation und das Digital Calibration Certificate (DCC) als Grundlage für digitale und vertrauenswürdige Mess- und Kalibrierdaten im Mittelpunkt.

In der zweiten Session liegt der Fokus auf dem Digital Data Capturing und dem Aufbau eines Data Lake.

Die dritte Session widmet sich der Verarbeitung großer Datenströme. Anhand selbst entwickelter Softwarelösungen wird demonstriert, wie umfangreiche Labordaten analysiert und nutzbar gemacht werden können, vorausgesetzt, sie stehen über offene, nicht proprietäre Kommunikationsprotokolle wie LADS OPC UA oder SiLA 2 interoperabel zur Verfügung. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie sich dadurch die Grundlage für FAIR Data, automatisierte Datenflüsse sowie KI-gestützte Auswertungen schaffen lässt.

Die Veranstaltung richtet sich an Qualitäts-, Kalibrier- und Prüflabore sowie an Labore der Großindustrie, die ihre Laborprozesse digitalisieren, Daten effizienter nutzen und ihre Infrastruktur zukunftssicher und herstellerunabhängig gestalten möchten. Aber auch Hersteller von Hard- und Software sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen, um in einen direkten Austausch mit den Laboranwendern gehen zu können.

Programm – Fachtagung 'Digitales Labor' am 3. November 2026

Hier geht es zur Anmeldung 

ab 09:00 Uhr
Registrierung 

09:30 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Thorsten Teutenberg, IUTA e. V.

09:45 Uhr
Das Labor der Zukunft entsteht nur gemeinsam: Von QI Digital zum Digitalen LabHub - 
Einführung: Anton Blöth, VUP e. V. (zukünftig VDLAB-Verband Deutscher Laborunternehmen)

  • Michael Free, Sartorius Lab Instruments GmbH & Co. KG: Der DCC: Vom digitalen Kalibrierschein zum echten Mehrwert 
  • Caroline Stobe, Kalibrierlabor 1 des Referenzinstituts für Bioanalytik der Stiftung für Pathobiochemie und Molekulare Diagnostik: Der DCC kommt - nur nicht immer geradlinig. Erfahrungen eines Kalibrierlabors für medizinische Messgrößen bei der Einführung von eAttestation und DCC
  • Alexander Frenzl, AUDITTRAILS Networks GmbH: Metrology matters - das digitale Einheitensystem D-SI in der Anwendung
  • Dana Goldhammer, UCL Umwelt Control Labor GmbH und Vorsitzende des FA Digitale Transformation im VDLAB: Einführung eines digitalen QM-Systems bei UCL

11:15 Uhr
Kaffeepause

11:30 Uhr

Digitale Datenerfassung trifft auf Data Lake - Einführung: Daniel Juchli, wega Informatik AG und Albrecht Liebscher, infoteam Software AG

  • Carl-Helmut Coulon, INVITE GmbH: Erfahrungen mit der Einführung eines Digitalen Frontends für Laborarbeit
  • Kevin Eckey, Merck KGaA: LabAutomation (nicht Robotik): Wie Software im Labor helfen soll 
  • Wiebke Warner, Kooperationslabor Ruhrverband und Emschergenossenschaft/Lippeverband: From Data to Decisions: Der Weg zum datengetriebenen Labor im regulierten Umfeld

12:45 Uhr
Mittagspause 

14:00 Uhr

Konnektivität und Interoperabilität - Einführung: Janina Bolling, SPECTARIS Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e. V., Marc Porr, SiLA Consortium und Jeroen De Haas, LabOperator GmbH

  • Christine Kube, IUTA e. V.: Digitales Qualitätsmanagement und FAIR Research Data: Für jede Anwendung eine App und Softwarelösung?
  • Max Jochums, IUTA e. V.: Konnektivität als Schlüssel für einen nahtlosen Datenfluss
  • Ricardo Cunha, IUTA e. V.: Entwicklung einer Open-Source-Softwareplattform zur Verarbeitung heterogener Datenströme mittels Vibe-Coding

15:30 Uhr
Kaffeepause

16:00 Uhr

Offene Diskussion und Networking

17:00 Uhr

Ende der Veranstaltung

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