Das Projekt „Growing Spaces“ setzt sich das Ziel, erfolgreiches Engagement für die Demokratie sichtbar zu machen und zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume zu erweitern. Im Fokus stehen strukturschwache Regionen, in denen demokratisches Engagement besonders unter Druck steht und sukzessive eingeschränkt wird („Shrinking Spaces“).
Im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe widmen wir uns dem Thema Schutzkonzepte: Demokratische Akteure in strukturschwachen Räumen spüren besonders, dass die eigenen Handlungsräume zu schrumpfen scheinen. Delegitimation, Drohungen und offene Anfeindungen sind Teil einer Strategie der Shrinking Spaces, welche die dortige Zivilgesellschaft zunehmend unter Druck setzt. Dies vollzieht sich in Veranstaltungen, im digitalen Raum oder sogar vor der eigenen Haustür. Gleichzeitig stellen Engagement und Ehrenamt im strukturschwachen Raum eine zentrale und unverzichtbare Säule für Demokratie und Gesellschaft dar - dass sie unzumutbar werden, darf keine Option sein.
Zwei Engagierte berichten aus ihrer jeweiligen Perspektive, mit welchen Herausforderungen sie und ihr Umfeld konfrontiert sind. Zugleich zeigen sie bewährte Maßnahmen und Vorkehrungen auf, damit sich Engagement möglichst sicher gestalten und durchführen lässt. Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen Fragen zu stellen, mitzudiskutieren und eigene Perspektiven einzubringen!
Referierende:
Stefanie Lenz (Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen / lagfa im Land Brandenburg): Die Lagfa Brandenburg ist eine Kooperationsgemeinschaft von Freiwilligenagenturen und -zentren, die Engagement stärken, Ressourcen bündeln und Interessenvertretung wahrnehmen. Als Geschäftsführerin hat Stefanie Lenz auch das Thema Schutzkonzepte im Blick: Sie setzte bereits das Projekt „Schutz- und Prävention für das Ehrenamt“ um und wirkte an der Handreichung "Schutzraum Freiwilligenagentur. Impulse für ein starkes Engagement" mit. Sie gibt Einblicke in die vielfältigen Ebenen, Herausforderungen und Maßnahmen, die den Schutz des Ehrenamts betreffen.
Mika Kaiyama (stellvertretende Geschäftsführerin beim Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt / LAMSA): LAMSA vertritt die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der Bevölkerung mit Migrationsgeschichte in Sachsen-Anhalt. Mika Kaiyama erörtert auch von dem Hintergrund der anstehenden bzw. zum Zeitpunkt der Veranstaltung bereits stattgefundenen Landtagswahlen, unter welchem Druck migrantisches Engagement steht und was es braucht, um Räume für ebensolches dennoch zu erhalten und zu stärken.
Wann?
Mittwoch, der 23. September 2026, 10:00 bis 14:00 Uhr (Pause von 11:45 bis 12:15 Uhr)
1. Teil: Stefanie Lenz (10 bis 11:45 Uhr)
2. Teil: Mika Kaiyama (12:15 bis 14 Uhr)
Wo?
digital via Zoom, der Einladungslink wird mit der Anmeldung versendet
Wer?
Die Veranstaltung richtet sich an alle Engagierten und Interessierten. Sie kennen eine Person, für die das Angebot interessant sein könnte? Machen Sie gerne darauf aufmerksam, wir freuen uns!
Kosten
Dank Förderung durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) ist die Teilnahme für alle kostenlos!
Sie möchten keine Veranstaltungen im Rahmen des Projekts "Growing Spaces" verpassen? Melden Sie sich gerne zu unserem Projekt-Verteiler an!
Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Projekt-Website
