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Voranmeldung


Aus Fehlern lernen, Förderchancen nutzen
Antragspraxis für Bestandserhaltung und Digitalisierung in Bibliotheken und Archiven


Kooperationsveranstaltung mit der Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken Brandenburg


Wie wird aus einer guten Projektidee ein überzeugender Förderantrag? Welche Fehler lassen sich bereits vor der Antragstellung vermeiden? Und woher könnte das Geld zur Umsetzung einer Projektidee kommen?

Das Kompetenzzentrum Bestandserhaltung für Archive und Bibliotheken in Berlin und Brandenburg (KBE) sowie die Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken Brandenburg der Fachhochschule Potsdam (FH Potsdam) laden zu einem praxisorientierten Präsenzworkshop in die Brandenburger Landeshauptstadt ein.

Der Workshop spannt den Bogen von der ersten Projektidee über die Konzeptentwicklung zur konkreten Antragstellung: Zum Auftakt erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Fördermittelakquise und Orientierung zu öffentlichen und privaten Förderquellen. „Worst Case“-Beispiele zeigen, woran Anträge scheitern können – und wie sich typische Stolpersteine frühzeitig vermeiden lassen.

Im Anschluss stehen konkrete Förderprogramme im Mittelpunkt. Zunächst wird das neue Programm „Schriftliches Kulturgut erhalten“ der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) vorgestellt; dabei werden die zugehörigen Fördergrundsätze und zentrale Aspekte der Antragstellung innerhalb des Programms beleuchtet. Daraufhin gibt die Koordinierungsstelle Brandenburg-digital Einblick in das Programm „Förderung und Begleitung des digitalen Wandels im Kulturbereich im Land Brandenburg“, kurz DIWA – mit Blick auf Zielsetzung, Fördervoraussetzungen und Anwendungsmöglichkeiten.

Ein praktisches Highlight der Veranstaltung bildet der Rundgang durch das Labor für retrospektive Digitalisierung und Digitale Archivierung im Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam. Vor Ort erhalten die Teilnehmenden Einblicke in digitale Arbeitsprozesse, technische Standards und organisatorische Anforderungen von Digitalisierungsprojekten.

Am Nachmittag lädt eine angeleitete Schreibwerkstatt dazu ein, die zuvor vorgestellten Inhalte auf eigene oder beispielhafte Projektideen zu beziehen. Ohne einen fertigen Antrag in der Tasche haben zu müssen, können die Teilnehmenden Formulare genauer anschauen, Fragen sortieren, erste Antragsschritte erproben und sich mit den anwesenden Fachleuten austauschen

Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Rückblick auf den Workshop, der Raum für offene Fragen, Austausch und Vernetzung eröffnet.


Referierende:

Dr. Anna Boroffka & Sonja Annette Wallis (Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts)
Ulf Preuß M.A. (Koordinierungsstelle Brandenburg-digital)
Carina Böttcher (knb, EU- und Drittmittelberatung, dbv)

Moderation: 

Sabine Stropp M.A. (Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken Brandenburg), Elisabeth Balihar (ZLB/KBE) 

Termin

Unsere Fortbildungen richten sich grundsätzlich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Archiven und Bibliotheken in Berlin und Brandenburg tätig sind. Wenn ausreichend Plätze vorhanden sind, berücksichtigen wir auch Anmeldungen aus anderen Bundesländern.

Teilnehmer*innen

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