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Im Dezember 2025 hat die Bundesregierung den nunmehr Siebten Armuts- und Reichtumsbericht vorgelegt. Der Armuts- und Reichtumsbericht ist mit seinen über 600 Seiten und einer Vielzahl von beauftragten Studien eine umfassende Bestandsaufnahme der jüngeren sozialen Entwicklung in Deutschland.
Jörg Deml vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat an der Erstellung des Berichts mitgewirkt und wird zentrale Befunde vor- und zur Diskussion stellen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) lädt alle Interessierte aus der Freien Wohlfahrt ein, an dieser Vorstellung und Diskussion teilzunehmen.
Der Berichtszeitraum des 7. ARB umfasst die jüngsten Jahre und damit auch die COVID-19-Pandemie sowie die Inflations- und Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Neben der Darstellung der Entwicklung von Armut und Reichtum anhand von etablierten Indikatoren beinhaltet der Bericht auch thematische Schwerpunktsetzungen. Dazu gehören etwa die Auseinandersetzung mit der Nichtinanspruchnahme von Mindestsicherungsleistungen. Erstmals werden in einem Armuts- und Reichtumsbericht die sozialen Herausforderungen und Chancen im Kontext von Klimawandel und Dekarbonisierung diskutiert. Neu war die Durchführung eines eigenständigen Beteiligungsprozesses, mit dem Menschen mit Armutserfahrung einbezogen wurden.