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Vom Amerika-Haus zum d.a.i.: 70 Jahre deutsch-amerikanische Kultur- und Bildungsarbeit in Tübingen

Gesprächsrunde. Traut man den akribisch festgehaltenen Besucherzahlen der jeweiligen Direktoren, spielte das 1952 gegründete Amerika-Haus bis in die 60er Jahre hinein die stärkste Rolle im Tübinger Kulturleben. Vor allem junge Menschen waren fasziniert von amerikanischen Filmen und Büchern, Konzerten und Ausstellungen – vom American Way of Life, dem sie in der Tübinger Karlstraße begegnen konnten. Im Lauf der Zeit veränderte sich die Haltung und es kam zu Demonstrationen, „Randale“ bei Veranstaltungen und 1981 sogar zu einer Besetzung der Räume. Nach den Terroranschlägen an 9/11 wiederum wurden Blumen vor dem Haus abgelegt und in der Wahlnacht 2008 haben etliche Tübinger*innen Freudentränen wegen der Präsidentschaft Barack Obamas vergossen – Rolle und Reputation des d.a.i. in der Tübinger Stadtgesellschaft sind weiterhin im Fluss.

Welche politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen prägten das Institut in den sieben Jahrzehnten? Wer organisierte bzw. finanzierte die Einrichtung und wer hatte das Sagen? Welche Angebote waren zu welcher Zeit besonders attraktiv fürs Publikum? Welche Rolle spielt das d.a.i. im Tübinger Kulturleben heute und wo soll die Reise hingehen? Die Direktorin Ute Bechdolf hat einige special guests eingeladen, mit denen sie diese Fragen in lockerer Runde diskutieren wird, u.a.:


Michael Behal, langjähriges Präsidiumsmitglied u. Programmbeiratsvorsitzender
Dr. Martina Kohl, Public Diplomacy Specialist, U.S. Embassy Berlin
Prof. Dr. Kaspar Maase, Kulturwissenschaftler u. ehem. Programmbeirats-Mitglied
Yasmin Nasrudin, Amerikanistin u. d.a.i.-Mitarbeiterin (EducationUSA Advisor)
Prof. Dr. Monique Scheer, Prorektorin für Internationales, Universität Tübingen

Moderation: Dr. Ute Bechdolf, Kulturwissenschaftlerin und Amerikanistin, Direktorin des d.a.i. Tübingen


Ort: d.a.i.-Saal und online unter www.dai-tuebingen.de/panel


Um kostenfreie Anmeldung wird im Voraus gebeten, bitte benutzen Sie unten stehendes Anmeldeformular.


Eintritt: frei.



In Kooperation mit dem Ludwig-Uhland Institut für Empirische Kulturwissenschaft und der Tübinger Vereinigung für Volkskunde und mit freundlicher Unterstützung durch die US-Botschaft Berlin


                                    


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