Anmeldung (noch 92 verfügbar)

Komm, sprich mit mir! – 

Gelingende Kommunikation in den verschiedenen Feldern von Schule.


Sehr geehrte Damen und Herren, 

liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie recht herzlich zum Grundschultag 2026 der Landesgruppe Bayern im Grundschulverband e. V. nach Wackersdorf ein. 

Das zentrale Thema in der Schule von heute ist Kommunikation! Gelingt diese, entstehen fruchtbare Momente, Weiterentwicklung, Kreativität, Lösungen und Wohlbefinden aller Beteiligten. Deswegen widmen wir uns genau dieser Thematik, um zu einer gewinnbringenden Lern- und Arbeitsatmosphäre in unserem Schulalltag beizutragen. Mit Beate Leßmann und ihrem Netzwerk kommen wir ins Gespräch über Geschriebenes und Gelesenes. Wie kann Kommunikation von Lehrenden mit Eltern und auch anders herum gut gelingen? Welche Aspekte sind für die fachsprachliche Bildung unserer Kinder bedeutsam: in Mathematik, beim Draußenlernen im Wald, beim Lernen im Allgemeinen und im Regelunterricht, beim Wortschatzerwerb für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund und in Musik? Wie kann sprachsensibler Unterricht aussehen, um immer mehr Kommunikation zu ermöglichen? Schließlich wollen wir nicht nur über Inklusion in der Theorie sprechen, sondern mit Tim Wiegelmann von der Lernwirkstatt Inklusion direkt ins Gespräch kommen.


Impulse von Beate Leßmann: Über Geschriebenes sprechen!

Gespräche über Formulierungen und Texte stellen zentrale Lerngelegenheiten im Unterricht der Grundschule dar. Am Beispiel von Autorenrunden wird gezeigt, wie die mündliche Verständigung über selbst verfasste Texte initiiert und von der Lehrkraft so unterstützt werden kann, dass Kinder lernen, zunehmend komplexe Sachverhalte zu beschreiben, Zusammenhänge zu erklären und Positionen zu begründen. Auf diese Weise entwickeln sie Diskurskompetenzen - also die Fähigkeit, sich an anspruchsvolleren Gesprächen über Geschriebenes zu beteiligen, Gedanken aufeinander zu beziehen und gemeinsam Bedeutungen auszuhandeln. Diese Kompetenzen eröffnen Kindern Möglichkeiten zur sprachlichen und fachlichen Teilhabe innerhalb und außerhalb der Institution Schule.   



Teilnahme inklusive Catering (Essen & Trinken) durch die Schülerfirma der Kreuzbergschule:

Grundschulverbands-Mitglieder: 18 €

Studierende & Lehramtsanwärter im GSV: 13 €

 

Nicht-Mitglieder: 28 €

Studierende & Lehramtsanwärter: 18 €

 

Menschen, die am Grundschultag Mitglied werden, zahlen lediglich 13 €. 


Zeitplan

Ab 8.30 Uhr Ankommen

9.15 Uhr Begrüßung
10.00 Uhr Impulse: Über Geschriebenes sprechen!
Beate Leßmann, Moderatorin in Ausbildung und Fortbildung im Fach Deutsch
12.00 Uhr Mittagspause mit Catering

13.00 Uhr Angebote in Schiene 1
14.30 Uhr Kaffeepause mit Catering
14.45 Uhr Angebote in Schiene 2
16.30 Uhr
Rückblick und Feedback in der Aula


Ort: 

Grund- und Mittelschule Wackersdorf

Hauptstraße 22

92 442 Wackersdorf


Teilnehmer

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Angebote in Schiene 1

1. Mathematik kooperativ und kommunikativ erleben  Gabriele Klenk, Rin a.D. (Vorsitzende LG Bayern)/ Judith Endisch, Seminarrektorin (LG Bayern)

An substanziellen Aufgabenstellungen des Bereichs Arithmetik in der Eingangsstufe wird aufgezeigt, wie sich Kinder in Kooperation über Prozesse zur Lösung austauschen und wie sie durch die Lehrkraft hierbei unterstützt werden können. Dabei sollen Teilnehmende sowohl über eigene Erfahrungen als auch über Transfermöglichkeiten ins Gespräch kommen.


2. Manche Wörter sind wie kostbare Kieselsteinchen …  Marion Gutzmann, Vorsitzende Grundschulverband e.V.

Den Kindern begegnen unterschiedlichste Wortschätze, die es immer wieder aufs Neue zu entdecken gilt - hörend, sprechend, schreibend und lesend. Im Workshop wird gemeinsam erprobt und reflektiert, welche Lerngerüste für Wortschatzarbeit angeboten werden können und welche Lernaufgaben bzw. Lerngelegenheiten den Kindern geeignete Anlässe bieten, ihren Wortschatz systematisch zu erweitern und sprachliches Lernen sichtbar zu machen. 


3. Konstruktive Elterngespräche: Verstehen, leiten, gemeinsam Lösungen finden  Michael Bauernschuster, Beratungslehrkraft (Delegierter LG Bayern)

Der Workshop greift zentrale Modelle der Kommunikationspsychologie auf. Im Mittelpunkt stehen Faktoren einer lösungs- und ressourcenorientierten, kooperativen Gesprächsführung im Spannungsfeld von Verstehen und Leiten.

Wie bauen wir eine tragfähige Beziehung zu Eltern auf, die auch herausfordernde Gespräche aushält? Wie fördern wir die Kooperationsbereitschaft von Eltern? Welche Haltung sowie Gesprächs- und Fragetechniken helfen dabei, Perspektivwechsel anzustoßen, Bedeutungen und Gefühle zu erkunden und Eltern dabei zu unterstützen, eigene Lösungen zu entwickeln? Wie kommunizieren wir mit Eltern über Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten?

Nach einem kurzen theoretischen Input gehen wir diesen Fragen gemeinsam nach und erproben zentrale Aspekte in praktischen Übungen.


4. Inklusion heißt Leben teilen  Tim Wiegelmann, Dr. Gerald Klenk, Mitglieder im Vorstand Lernwirkstatt Inklusion e.V.

Inklusion in der Schule? Ist ja ganz nett, aber auch realistisch? In einer moderierten Gesprächsrunde diskutieren wir über den menschenrechtlichen Anspruch (den Schule oft genug verhindert), was er bedeutet und wie er gelebt werden kann. Die Teilnehmenden bringen bitte ihre Gedanken und Erfahrungen mit ein, am liebsten natürlich ihre GUTEN Erfahrungen.


5. Best of – Kinder über das Medium Sandkasten gezielt zum Sprechen bringen   Ulrike Gangkofer, Seminarrektorin

Es gibt kein schlichteres Medium als ein bisschen Sand, um Kinder miteinander zum Sprechen zu bringen. Tipps, Tricks und einfachste Handhabungen zum sofortigen Einsatz werden in diesem handlungsorientierten Workshop vermittelt.


6. Schreibzeit – Wie fange ich eigentlich an?  Tamara Pflier, Lehrerin, Leiterin Leßmann-Netzwerk Bayern

Kinder haben etwas zu sagen - und das Freie Schreiben gibt ihnen den Raum dafür. In diesem Workshop steht die Schreibzeit nach Beate Leßmann im Mittelpunkt: ein strukturiertes, aber offenes Format, das Kinder dazu einlädt, eigene Themen, Texte und Schreibwege zu entwickeln. 

Wir beleuchten zunächst, warum freies Schreiben im Grundschulunterricht so bedeutsam ist: als Möglichkeit, Schreiben als Ausdruck der eigenen Person zu erleben, Schreibfreude und Schreibmotivation zu wecken und zugleich handwerkliche Fähigkeiten situiert und sinnvoll zu festigen.

Im zweiten Teil des Workshops lernen wir die Bestandteile der Schreibzeit kennen:

- die Autorenrunde als gemeinschaftlicher Ausgangspunkt, an dem Schreibideen entstehen und geteilt werden.

- die Schreibberatungen und Konferenzen als Formate, in denen Kinder sich gegenseitig beim Schreiben und Überarbeiten unterstützen.

- die Textüberarbeitung als eigenständiger Schritt, der Kinder zu bewussten und selbstkritischen Schreiberinnen und Schreibern macht.

- die Autorenlesungen als öffentlichen Abschluss, bei dem Texte eine Leserschaft finden und Wertschätzung erfahren.

Im dritten Teil geht es ganz konkret um die Umsetzung im Unterrichtsalltag: Wie starte ich die Schreibzeit in meiner Klasse? Welche Rahmenbedingungen brauche ich? Wie begleite ich Kinder, die (noch) wenig schreiben? Anhand von Praxisbeispielen und Schülerarbeiten entwickeln wir gemeinsam Wege, die Schreibzeit fest im Schulalltag zu verankern.

Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte, die die Schreibzeit kennenlernen oder weiterentwickeln möchten - unabhängig davon, ob sie bereits erste Erfahrungen mitbringen oder ganz neu einsteigen.


7. Das Buchstabenregal – die Anlauttabelle passend zum Konzept von Beate Leßmann  Franziska Milek, Lehrerin und Multiplikatorin Leßmann-Netzwerk

Ein Regal voller "Buchstabenbücher" lädt zum Erkunden und Schreiben eigener Wörter ein.

- Was ist das Besondere an dieser Anlauttabelle?

- Verzahnung mit den Arbeitsheften von Beate Leßmann

- Erfahrungen aus der Erprobungsphase


8. Schreibzeit und Leistungsüberprüfung  Beate Leßmann, Moderatorin in Ausbildung und Fortbildung im Fach Deutsch

Unterricht, in dem Kinder Eigenes verschriften und darüber sprechen dürfen, hält viele alternative Wege für die Leistungsüberprüfung bereit. Hier werden einige Wege vorgestellt.


9. Wolkenbrot, das Land hinter der Mauer und eine kunterbunte Tierschar, die sich anstellt: Wie Bilderbücher Kinder zum Sprechen und ins Schreiben bringen 

    Marina Schwabe, Lehrerin und Multiplikatorin Leßmann-Netzwerk

Bilderbücher haben das Potential, Kinder zum Fantasieren, zum Sprechen und zum Schreiben anzuregen. Einige Bilderbücher bieten sich aufgrund ihrer künstlerisch-ästhetischen, sprachlichen und/ oder narrativen Gestaltung in besonderer Weise dazu an, über ihre Protagonist:innen und die Handlung kreativ nachzudenken, Perspektiven einzunehmen, Geschichten (weiter) zu erzählen, über das, was passieren wird, zu spekulieren oder alles kurzerhand von links nach rechts zu drehen. In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden solche besonderen Bilderbücher kennen, erarbeiten gemeinsame Unterrichtsvorschläge und haben zudem die Gelegenheit, sich über eigene Erfahrungen und Praxistipps im Umgang mit Bilderbüchern auszutauschen. So kann am Ende des Workshops gewissermaßen ein buntes gemeinsames "Buch der Bilderbuch-Ideen" entstehen.


10. Unterricht im Wald – Vom Klassenzimmer zum Erlebnisraum  Dr. Olivia Dieser, Anna Hunklinger, Projekt „Unterricht im Wald", Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Regelmäßig draußen in der Natur unterrichten - lehrplankonform, in beinahe allen Fächern, lebendig und mit allen Sinnen. Das Bildungskonzept "Unterricht im Wald" macht dies möglich. Bei unserem Workshop können Sie verschiedene Unterrichtseinheiten kennenlernen und ausprobieren - u. a. auch zur Sprachbildung.

Kurzfilm als Vorgeschmack:  https://www.youtube.com/watch?v=SN0mHwKX1QQ


11. Talk im Leßmann-Netzwerk  Julia Wild, Katrin Banh, Sonja Höcht, Lehrerinnen und Multiplikatorinnen Leßmann-Netzwerk

Im Talk kann man den Erfahrungen der drei Kolleginnen in etwa 30-minütigen Häppchen lauschen und dann zum nächsten Thema wechseln. Ziel ist es, Erfahrungswerte zu teilen, Fragen stellen zu können - unkompliziert und spontan!

- Katrin Banh: Kreatives Schreiben als Motor für Sprachbildung. 

  Die Sprache wächst dort, wo Kinder erzählen, ausprobieren und schreiben. Wie können solche Lernräume im Unterricht entstehen? Und wie gelingt Sprachbildung, 

  die Kinder begeistert?

- Sonja Höcht: Wie bringen wir Kinder miteinander ins Gespräch, fördern aktives Zuhören und entwickeln eine wertschätzende Feedbackkultur?

  Die Autorenrunde nach Beate Leßmann zeigt, wie Schülerinnen und Schüler durch den Austausch über eigene Texte zu aufmerksamen Zuhörenden, reflektierten

  Gesprächspartnern und motivierten Schreibenden werden. Erhalte Einblick in die Umsetzungsmöglichkeiten für deinen Unterricht.

- Julia Wild: Uns so habe ich angefangen!

  Meine Anfänge mit der freien Schreibzeit in der 2. Klasse: Einführung des Schatzbuches, Möglichkeiten zur Differenzierung, Entwicklung von Qualitätskriterien, 

  Weiterarbeit mit den Texten der Kinder


12. Eichendorff-Grundschule Hof goes Leßmann-Konzept – systemische Schulentwicklung einer Startchancen Grundschule  Ulrike von Rücker, Rektorin und

      Schulentwicklungsmoderatorin

Eine Startchancen-Grundschule berichtet: Unser Leßmann-Schulentwicklungsprozess in Bausteinen zum Nachbauen.

Seit wir offiziell den Leßmann-Ansatz als gemeinsamen Weg unserer Schule bekannt gegeben haben, beneiden uns externe Lehrkräfte um den systematischen Ansatz, ist die Motivation aller absolut spürbar und entsteht ein gemeinsamer Aufbruch. Du willst wissen, wie das geht?

In meinem kompakten, praxisnahen Workshop erzähle ich offen und ehrlich, wie wir als Startchancen-Grundschule Schritt für Schritt eine systematische Schulentwicklung aufgesetzt haben - mit viel Mut, Herzblut, Testläufen, gelegentlichem Scheitern und großem Engagement.

Was du mitnimmst:

- Konkrete Bausteine und Impulse, die du sofort an deiner eigenen Schule einsetzen kannst.  

- Beispiele, wie aus einzelnen Ideen ein gemeinsames Schulprofil wird. 

- Mutmacher-Geschichten: Scheitern erlaubt, daraus lernen erwünscht.

- Praktische Tools für nachhaltige, kollegiale Entwicklung.

Angebote in Schiene 2:

13. Mathematik kooperativ und kommunikativ erleben  Gabriele Klenk, Rin a.D. (Vorsitzende LG Bayern)/ Judith Endisch, Seminarrektorin (LG Bayern)

An substanziellen Aufgabenstellungen des Bereichs Arithmetik in der Eingangsstufe wird aufgezeigt, wie sich Kinder in Kooperation über Prozesse zur Lösung austauschen und wie sie durch die Lehrkraft hierbei unterstützt werden können. Dabei sollen Teilnehmende sowohl über eigene Erfahrungen als auch über Transfermöglichkeiten ins Gespräch kommen.


14.  Dialogischer Mathematikunterricht: Die Kinder zu Wort kommen lassen  Katrin Ettner, StRin Grundschule (LG Bayern) 

Was passiert, wenn die Kinder im Mathematikunterricht mehr schreiben als rechnen? Wie gehe ich mit all den Eigenproduktionen um? Ist das in Mathematik überhaupt notwendig? Im Dialogischen Lernkonzept nach Urs Ruf und Peter Gallin werden die Gedanken und Ideen der Kinder ernst genommen und die Motivation wächst, aus seinen Möglichkeiten das Beste zu machen.


15. Manche Wörter sind wie kostbare Kieselsteinchen …  Marion Gutzmann, Vorsitzende Grundschulverband e.V.

Den Kindern begegnen unterschiedlichste Wortschätze, die es immer wieder aufs Neue zu entdecken gilt - hörend, sprechend, schreibend und lesend. Im Workshop wird gemeinsam erprobt und reflektiert, welche Lerngerüste für Wortschatzarbeit angeboten werden können und welche Lernaufgaben bzw. Lerngelegenheiten den Kindern geeignete Anlässe bieten, ihren Wortschatz systematisch zu erweitern und sprachliches Lernen sichtbar zu machen. 


16. Konstruktive Elterngespräche: Verstehen, leiten, gemeinsam Lösungen finden  Michael Bauernschuster, Beratungslehrkraft (Delegierter LG Bayern)

Der Workshop greift zentrale Modelle der Kommunikationspsychologie auf. Im Mittelpunkt stehen Faktoren einer lösungs- und ressourcenorientierten, kooperativen Gesprächsführung im Spannungsfeld von Verstehen und Leiten.

Wie bauen wir eine tragfähige Beziehung zu Eltern auf, die auch herausfordernde Gespräche aushält? Wie fördern wir die Koopertionsbereitschaft von Eltern? Welche Haltung sowie Gesprächs- und Fragetechniken helfen dabei, Perspektivwechsel anzustoßen, Bedeutungen und Gefühle zu erkunden und Eltern dabei zu unterstützen, eigene Lösungen zu entwickeln? Wie kommunizieren wir mit Eltern über Lern-, Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten?

Nach einem kurzen theoretischen Input gehen wir diesen Fragen gemeinsam nach und erproben zentrale Aspekte in praktischen Übungen.


17. Best of – Kinder über das Medium Sandkasten gezielt zum Sprechen bringen   Ulrike Gangkofer, Seminarrektorin

Es gibt kein schlichteres Medium als ein bisschen Sand, um Kinder miteinander zum Sprechen zu bringen. Tipps, Tricks und einfachste Handhabungen zum sofortigen Einsatz werden in diesem handlungsorientierten Workshop vermittelt.


18. Mit DaZeBooks Kindern mit Deutsch als Zweitsprache Teilhabe im Regelunterricht ermöglichen  Bianca Ederer (M.A.), Seminarrektorin (LG Bayern)

In diesem Angebot werden wir ganz praktisch an Ihrem nächsten Thema aus dem Heimat- und Sachunterricht arbeiten und ein DaZeBook gemeinsam erstellen. Ein DaZeBook beinhaltet in kleinen Häppchen wichtige Fachwörter in Bild und Audio, so dass die Kinder - ähnlich wie in einem Sprachlabor - den Wortschatz ohne weitere Unterstützung erlernen und darauf immer wieder zurückgreifen können. 

Ich werde Ihnen die Grundlagen und das Vorgehen zeigen, so dass Sie selbst in der Lage sind, derartige Fördermaterialien zu erstellen. 

Mitzubringen:

- Materialien zum nächsten HSU-Thema: Bilder, Bücher, Fotos von Originalen etc.

- iPad

Die App Bookcreator wird dazu verwendet. Es ist nicht notwendig, diese auf dem iPad zu haben. Es wird mit der Browser-Version gearbeitet werden. Die Bedienung der App wird vorausgesetzt.


19. Die sprachsensible Brille aufsetzen – Sprachförderstrategien und Scaffolding gezielt nutzen  Miriam Fischl, Seminarrektorin

In diesem Workshop erfahren Sie, wie sprachsensibler Unterricht gezielt zur Förderung der Fach- und Bildungssprache gestaltet werden kann. Sie arbeiten mit dem Scaffolding-Konzept als zentralem Werkzeug sprachlicher Unterstützung und übertragen es direkt auf Ihre Unterrichtspraxis. Neben theoretischen Grundlagen steht die Arbeit an praxisnahen Beispielen im Fokus. Sie werden für sprachliche Stolperstellen in Aufgaben und Unterrichtsgesprächen sensibilisiert und lernen wirksame Sprachförderstrategien für die Interaktion mit Ihren Schülerinnen und Schülern kennen. 


20. Austausch und Info für Multiplikatoren im Leßmann-Netzwerk   Beate Leßmann, Moderatorin in Ausbildung und Fortbildung im Fach Deutsch

Wer Ideen zur Veränderung von Unterricht weiterträgt, findet hier Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten und kann sich hier mit Kolleg:innen austauschen, die auch Ideen weitertragen.


21. Unterricht im Wald – Vom Klassenzimmer zum Erlebnisraum  Dr. Olivia Dieser, Anna Hunklinger, Projekt „Unterricht im Wald", Schutzgemeinschaft 

Deutscher Wald

Regelmäßig draußen in der Natur unterrichten - lehrplankonform, in beinahe allen Fächern, lebendig und mit allen Sinnen. Das Bildungskonzept "Unterricht im Wald" macht dies möglich. Bei unserem Workshop können Sie verschiedene Unterrichtseinheiten kennenlernen und ausprobieren - u. a. auch zur Sprachbildung.

Kurzfilm als Vorgeschmack:  https://www.youtube.com/watch?v=SN0mHwKX1QQ


22. Joe Häckl`s Entdecker-Vorträge - Natur hautnah erleben und für deren Schutz begeistern.  Joe Häckl, Naturfotograf und Geschichtenerzähler

Meine besten Bilder und spannende Geschichten rund ums Wasser - Entdecke die fantastische Lebensader unserer Erde. 

In diesem Workshop werde ich zeigen, wie ich mit Kindern über die faszinierende Welt ins Gespräch komme und sie für die Natur begeistere. Dazu erhalten Sie einen Einblick in meine Entdecker-Reisen mit der Kamera und meine praktischen Ideen, Kindern verständlich zu machen, was z.B. ein Biber als Landschaftsgestalter für Lebensräume schaffen und welche Vielfalt dort dann leben kann. 


23. Musik: Unsere Lieder - unsere Texte.  Camilla Jacobi, Seminarrektorin

Ausgewählte Liedmelodien sollen genutzt werden, um mit Kindern erfolgreich und ohne großen Aufwand eigene Texte zu schreiben und anschließend zu singen. Wer ein Instrument spielt, das sich zum Begleiten eignet, ist herzlich eingeladen, dieses mitzubringen. 


24. Für Eltern

„Hilfe! – Die Lehrkraft mag mein Kind nicht“ – Wie Eltern mit Lehrkräften gut ins Gespräch kommen können.  Ute Weber, Rektorin & Coach, Mitglied des MUT-Teams

Eltern empfinden die Beratung durch Lehrkräfte/ Schulleitung als unzureichend, oft verbunden mit der Vermutung der Befangenheit. 

Ansätze und gedankliche Impulse zur lösungsorientierten Gesprächsführung werden thematisiert. Anmeldung über Mail: Workshop-Eltern-GSV@web.de



Bitte beachten Sie:

Erst die Buchung und Überweisung über eveeno sichert Ihre Teilnahme am Grundschultag.

Für bayerische Lehrkräfte (nicht Lehramtsanwärter und Lehramtsanwärterinnen) kann außerdem eine Fibs-Bewerbung erfolgen, falls über dieses System eine Teilnahmebestätigung erfolgen soll. Teilnahmebescheinigungen gibt es für alle anderen im Tagungsbüro.

Eine Rückzahlung des Tagungsbeitrages ist leider bei Nicht-Teilnahme nicht möglich.

Das Catering ist inklusive und kann nicht abbestellt werden. 

Von der Veranstaltung werden Fotos für die Presse, Social Media und die GSV-Homepage sowie für einen Bericht in der GSaktuell - unserer Verbandszeitschrift - gemacht. Bitte setzen Sie sich abseits, falls Sie nicht fotografiert werden wollen. 

Auf einer Taskcard werden im Nachgang Materialien der Referierenden bereit gestellt. Diesen QR-Code gibt es bereits bei der Tagung und im Nachgang per Mail.


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